Magdeburger Friedensfestival – Der Einfluss christlich evangelikaler Zionisten
Peter Biebel, Jahrgang 1951, Dipl.-Ing (FH) ist Hobbymusiker, Freidenker und Koordinator eines
NachDenkSeiten-Gesprächskreises.
Aufgewachsen in der südhessischen US-Besatzungszone, transatlantisch geprägt. Beruflich viele Jahre mit strategisch wichtigen und sensiblen Gütern zu tun gehabt, z. B. Pumpen für Kriegsschiffe. Von 1986 bis 1991 lebte er in den USA. Die „Dixieland“-Staaten sind Teil des „Bible-Belt“, eine für die MAGA–Bewegung wichtige Region. So wie sich heute Evangelikale im Oval Office mit Trump betend in Szene setzen, so konnte man ihren Protagonisten schon in den 1980-er Jahren sonntags vormittags im Fernsehen zuschauen. Mit „Jesus knows me“ brachte Phil Collins das wahre Bild dieser Fernsehprediger seiner weltweiten Fangemeinde näher. Unter dem Vorwand von Religion ging es den Vorbetern in den 1980-ern vor allem um‘s Geld. Mit dem Aufstieg der Teaparty und der Neocons kommt bei diesen Fundamentalisten jetzt der Faktor Macht hinzu.
Als Teil der „Israel-Lobby“ führen zionistische Christen – 1000 Jahre später – wieder Kreuzzüge. Dabei geht es nicht mehr um die Befreiung Jerusalems von den Muslimen, sondern des Iran und der gesamten Levante von den Ayatollahs, mit Israel als Akteur vor Ort. Trotz Frömmigkeit sind ihnen dabei das Fünfte Gebot ziemlich egal. Keine gute Voraussetzung für den Frieden unter den Völkern. Vortrag hierzu auf dem 7. Magdeburger Friedensfestival in Unterhorstweg 26
