{"id":1351,"date":"2024-06-19T17:44:36","date_gmt":"2024-06-19T15:44:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=1351"},"modified":"2024-06-27T21:17:12","modified_gmt":"2024-06-27T19:17:12","slug":"uebernommene-texte-brief-an-den-landesvorstand-sachsen-anhalt-der-pdl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=1351","title":{"rendered":"\u00dcbernommene Texte: \u201eBrief an den Landesvorstand Sachsen-Anhalt der PdL &#8230;\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1377\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5601.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1377\" class=\"wp-image-1377 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5601-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1377\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Autorin<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><i>Es wurde ein Text (Brief) versendet und dieser Text ist auch im Postfach des Deutschen Freidenker-Verbandes Sachsen-Anhalt gelandet. Zum Text geh\u00f6rt ein Gedicht, dieses wurde zur Ver\u00f6ffentlichung angeboten. Der Text selbst, ein Brief, ist allerdings durchaus von allgemeinem Interesse, da er gegenw\u00e4rtige Auseinandersetzungen gut spiegelt, vor allem auch verschiedene Herangehensweise an aktuell politische Probleme. So wurde nachgefragt, ob auch der Brief ver\u00f6ffentlicht werden kann und diese Frage wurde positiv beschieden, mit dem Verweis darauf, dass dieser Brief m\u00f6glichst viele Menschen erreichen soll und so sei der Brief hier wiedergegeben:<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">An: <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">den Landesvorstand Sachsen-Anhalt der PdL und an<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Frau Henriette Quade, Landtagsabgeordnete in Halle<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">allen anderen zur Kenntnis<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Stellungnahme zu einer dreisten L\u00fcge von Henriette Quade und zum Beschluss 63 &#8211; LV 26 vom 13.05.2024 des Landesvorstandes Sachsen-Anhalt der PdL<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vorgeschichte:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am 13.5.2024 fasste der Landesvorstand Sachsen-Anhalt mehrheitlich den o.g. uns\u00e4glichen Beschluss.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">F\u00fcr den 30.5.24 ab 17:00 war eine Solidarit\u00e4tsdemonstration mit Pal\u00e4stina in Halle angemeldet. In unmittelbarer N\u00e4he erfolgte eine Gegenkundgebung von zionistischen Gruppen und Einzelpersonen, u.a. Landtagsabgeordnete der PdL Henriette Quade, Sebastian Striegel von den Gr\u00fcnen, das Junge Forum der deutsch-israelischen Gesellschaft, unter dem Motto: \u201eGegen jeden Antisemitismus\u201c gegen, wie sie es bezeichneten, <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u201eeine antisemitische Demonstration auf dem Riebeckplatz in Halle\u201c<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich habe an der Pal\u00e4stinakundgebung teilgenommen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Polizei verletzte das Versammlungsrecht und dr\u00e4ngte mit einer gro\u00dfen Anzahl von Einsatzkr\u00e4ften die Pal\u00e4stina-Demo zur\u00fcck. Dabei agierten Pseudo-Linke und Staatsgewalt einig gegen Pal\u00e4stinenser und Pal\u00e4stina-Solidarische. Nach langer Kesselung in einem Tunnel setzten wir eine Kundgebung durch.<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">AUF DER VON HENRIETTE QUADE ANGEMELDETEN BLOCKADE WAR DIE FAHNE DER ISRAELISCHEN ARMEE ZU SEHEN.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sehr geehrte Frau Quade und sehr geehrte Damen und Herren des Landesvorstandes der Partei DIE LINKE in Sachsen-Anhalt,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">sowohl <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">der o.g. uns\u00e4gliche Beschluss<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> als auch die <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">diffamierende L\u00fcge<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">, es habe sich am 30.5.24 in Halle bei der angermeldeten Pal\u00e4stina-Demo um eine antisemitische Demonstration gehandelt, zeigt, dass ma\u00dfgebliche Genossinnen und Genossen in der PdL v\u00f6llig die politische Orientierung verloren haben. Sie sind im neoliberalen imperialistischen System angekommen und verraten wahrhaftige linke Positionen, wie Humanismus, Antirassismus, Antisemitismus und proletarischen Internationalismus. Das trifft gl\u00fccklicherweise nicht auf alle in der PdL verbliebenen Mitglieder und Entscheidungstr\u00e4ger zu, dennoch tr\u00e4gt es zur Zerst\u00f6rung der Partei bei und macht sie f\u00fcr immer mehr links denkende Menschen unw\u00e4hlbar.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nie werde ich vergessen, welche emotionale Ersch\u00fctterung ich als Kind empfunden habe, als ich von den unfassbaren Greueltaten der deutschen Faschisten, und in diesem Kontext vom Holocaust, dem insbesondere J\u00fcdinnen und Juden, aber auch viele Kommunistinnen und Kommunisten zum Opfer gefallen sind, erfuhr. Damals gab es noch viele Zeitzeugen, die, erg\u00e4nzend zum schulischen Lehrstoff, hautnah berichteten. Uns wurden Fotos gezeigt &#8211; Berge aufgestapelter Leichen, nur Haut und Knochen, Lampenschirme aus Menschenhaut. Sp\u00e4ter war ich in Buchenwald, nicht mit der Schulklasse, sondern privat, mit meinem Mann, auf dem R\u00fcckweg von unserer Hochzeitsreise. Meinen Sie, ich k\u00f6nnte das jemals vergessen, wollen Sie mir tats\u00e4chlich Antisemitismus unterstellen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Gegensatz zur BRD, wo z.B. ein Hans Globke, in der NS-Zeit unter anderem Mitverfasser und Kommentator der N\u00fcrnberger Rassengesetze und Ministerialbeamter f\u00fcr die Namens\u00e4nderungsverordnung von 1938, durch die Juden als solche erkennbar gemacht und stigmatisiert werden sollten, engster Vertrauter des Kanzlers Adenauer und mit ma\u00dfgeblichen \u00c4mtern betraut war und auch sonst zahlreiche Altnazis weiter als Lehrer, Juristen usw. t\u00e4tig sein durften, wurden in der DDR Faschismus und Nationalsozialismus gr\u00fcndlich aufgearbeitet. Damals glaubte ich, die Menschen h\u00e4tten verstanden. Nie wieder war so etwas denkbar. Jetzt, im Alter von 70 Jahren, macht es mich fassungslos und traurig, dass zahlreiche Menschen, auch insbesondere j\u00fcngere, von diesem kapitalistischen System derma\u00dfen manipuliert wurden, dass sie nicht mehr sicher zwischen linken und rechten Positionen unterscheiden k\u00f6nnen. Dogmatisches Denken ist ihnen eigen, die F\u00e4higkeit zu dialektischem Denken weitgehend abhanden gekommen, politische Ereignisse werden losgel\u00f6st vom Gesamtkontext betrachtet. Das l\u00e4sst die Gefahr wachsen f\u00fcr Rassismus, Antisemitismus und Krieg, weil die Gefahr und ihre wahren Ursachen nicht gesehen werden. Wie viel bewusste Lenkung mag wohl dahinterstecken &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nein, Frau Quade, die Kundgebung, die wir am 30.5.24 in Halle durchf\u00fchrten, war, so, wie viele andere pal\u00e4stinasolidarische Veranstaltungen, die ebenfalls diffamiert wurden, nicht antisemitisch!<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nachfolgend einige Ausz\u00fcge aus dem o.g. Beschluss des Landesvorstandes SA, zu denen ich insbesondere Stellung nehmen m\u00f6chte:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e\u2026 <strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Existenz von Antisemitismus macht die Realit\u00e4t eines Schutzraums notwendig. Ausgangspunkt f\u00fcr jede Positionierung zum Nah-Ost-Konflikt kann f\u00fcr uns nur sein, die Realit\u00e4t der Staatlichkeit Israels anzuerkennen und aus den Erkenntnissen linker Zionist&#8217;innen abzuleiten, dass Israel das Ergebnis der Verteidigung gegen das Menschheitsverbrechen des deutschen Faschismus und der Zionismus damit auch eine Emanzipationsbewegung f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden ist..\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e\u2026 <strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir verurteilen den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Er ist eine ungeheure Grausamkeit &#8230;\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">&#8230; Ersch\u00fcttert erleben wir, dass die Hamas bewusst die Menschen im Gazastreifen benutzt, um ihre Machtinteressen durchzusetzen. Not und Elend werden in Kauf genommen und instrumentalisiert. Der Krieg in Gaza, der auf den Angriff auf Israel folgte, hat unz\u00e4hlige Opfer unter der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung gekostet. Er und die Gewalt im Westjordanland erschrecken viele Menschen auch in Deutschland und bef\u00f6rdern nachvollziehbar eine starke Emotionalisierung.\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir halten es f\u00fcr unumg\u00e4nglich, beide Seiten &#8230;der Gewaltspirale zu beleuchten. \u2026 Eine ausschlie\u00dfliche Schuldzuweisung an Israel verbietet sich. Die Denunziation berechtigter Kritik an der israelischen Kriegsf\u00fchrung und der Gewalt im Westjordanland als Antisemitismus aber auch.\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie fordern die sofortige Freilassung der Geiseln und einen Waffenstillstand von allen Seiten. &#8230;\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ein Schutzraum f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden sei n\u00f6tig. Dieser Gedanke, der bereits im 19.Jahrhundert als zionistische Idee, und vermutlich ohne Kenntnis, in welchem Ausma\u00df das ersehnte Land bereits besiedelt war, entstand, war aufgrund des in gro\u00dfen Teilen der Welt vorherrschenden Antisemitismus zun\u00e4chst verst\u00e4ndlich, so z.B. die Gedanken Theodor Herzls. Doch setzten sich insbesondere nationalistische Positionen des Zionismus durch und so beabsichtigten die ma\u00dfgeblich beteiligten Zionisten mit der Gr\u00fcndung des Staates Israel weniger, einen Schutzraum f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden zu errichten, sondern einen m\u00f6glichst rein j\u00fcdischen Nationalstaat, ein Gro\u00dfisrael, ohne Ber\u00fccksichtigung indigener Bev\u00f6lkerung im gew\u00fcnschten Gebiet. Diese Gedanken und Bestrebungen gab es schon lange vor dem Holocaust. Mit der Niederlassung von Juden in Pal\u00e4stina ab 1882 begann die gezielte Verdr\u00e4ngung und Entwurzelung der arabischen Bev\u00f6lkerung von Pal\u00e4stina. <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In dem Buch \u201eDie Pal\u00e4stinenser &#8211; Fremde im eigenen Land\u201c von Hans Lebrecht<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">, einem Juden, der vor den Nazischergen nach Pal\u00e4stina floh, legt er dar, wie die Zionisten die mystische Sehnsucht religi\u00f6ser und nicht religi\u00f6ser Juden nach \u201eZion\u201c in Jerusalem sch\u00fcrten und in politisch-territoriale Alleinanspr\u00fcche umfunktionierten. Die angestammten arabischen Fellachen wurden bereits vor Hitlers Zeiten zum gro\u00dfen Teil brutal vertrieben. Die Briten spielten damals eine unr\u00fchmliche Rolle und handelten nach dem Grundsatz &#8218;Teile und herrsche&#8216;. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich zitiere nachfolgend willk\u00fcrlich einige Aussagen aus dem Buch, die wohl f\u00fcr sich sprechen:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In \u00dcbereinstimmung mit der Erkl\u00e4rung der britischen Regierung vom 2.11.1917, der die anderen alliierten M\u00e4chte (mit Ausnahme Russlands nat\u00fcrlich, das inzwischen das \u201ealliierte\u201c Zarenregime abgesch\u00fcttelt hatte) zugestimmt haben, wird die f\u00fcr Pal\u00e4stina zust\u00e4ndige Mandatsmacht dort eine nationale Heimst\u00e4tte f\u00fcr das j\u00fcdische Volk einrichten.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Keine Folge der Shoah!<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1948 trug \u2026 Josef Weitz, der zur innersten F\u00fchrung der zionistischen Organisation geh\u00f6rte, in sein Tagebuch ein: \u201eEs sollte uns klar sein, dass es in diesem Land (Pal\u00e4stina) keinen Platz f\u00fcr zwei V\u00f6lker gibt. Mit der Anwesenheit von Arabern wird es uns versagt sein, unser Ziel zu erreichen \u2026 Die einzige L\u00f6sung ist ein Land Israel, wenigstens westlich des Jordans, ohne Araber. Da gibt es also keinen anderen Weg, als die Araber von hier in die Nachbarl\u00e4nder zu \u00fcberf\u00fchren, alle, ohne Ausnahme, ohne auch nur ein Dorf oder eine Familie hier zu lassen. &#8230;\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1944 erreichte die zionistische Organisation, \u2026, die legale Einrichtung einer \u201eJ\u00fcdischen Brigade\u201c innerhalb der britischen neunten Armee. Ein sehr gro\u00dfer Teil der Freiwilligen dieser Brigade betrachtete den Kampf gegen die Faschisten, insbesondere gegen den m\u00f6rderischen Hitlerfaschismus, als das Hauptziel ihrer Kriegsteilnahme. Die zionistische F\u00fchrung sah allerdings den Kampf gegen Hitlerdeutschland nur anfangs als Hauptziel dieser Brigade. Auf dem europ\u00e4ischen Kontinent angekommen, wurde sie zu einem der Hauptwerkzeuge, illegale Einwanderung nach Pal\u00e4stina in gro\u00dfem Ma\u00dfstab zu organisieren. Die Verzweiflung der Opfer Hitlers, die dem Untergang im Holcaust entronnen waren, wurde zu diesem Zweck ausgenutzt. \u2026 Wichtig f\u00fcr die Zionisten war neben der Rekrutierung und Organisierung einer j\u00fcdischen Masseneinwanderung nach Pal\u00e4stina aber auch, dass Tausende junger Juden in der Brigade das Waffenhandwerk erlernten und Kampferfahrung an der Front erhielten.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bewusste Lenkung von Einwanderung, um eine j\u00fcdische Bev\u00f6lkerungsmehrheit zu erreichen, die auch gleich wehrt\u00fcchtig gemacht wurde!<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Jahr 1947 sah eine weitere Eskalation der Terrort\u00e4tigkeit der Zionisten einerseits und der Repressalien der britischen Kolonialmacht andererseits. Zunehmend gab es auch \u00dcberf\u00e4lle der j\u00fcdischen milit\u00e4rischen Untergrundorganisation auf arabische Viertel in Jaffa, Haifa, Jerusalem und auf arabische D\u00f6rfer.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am 16. M\u00e4rz 1972 erneuerte die Knesseth in einem nur von den kommunistischen Abgeordneten abgelehnten Mehrheitsbeschluss wiederum den Alleinanspruch auf ganz Pal\u00e4stina. Der Beschluss lautete: \u201eDas historische Anrecht des j\u00fcdischen Volkes auf ganz Pal\u00e4stina ist unanfechtbar.\u201c&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Aus all dem geht hervor, dass es den Zionisten von Anfang an und auch im weiteren Verlauf nicht um den Schutz des j\u00fcdischen Volkes, sondern um die Verwirklichung ihrer nationalistischen Pl\u00e4ne ging.<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dem Buch ist auch folgendes zu entnehmen: <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Um die Realisierung des UNO-Beschlusses, Pal\u00e4stina in zwei unabh\u00e4ngige Staaten zu teilen und die Errichtung des arabischen Pal\u00e4stinastaates zu verhindern, kamen Ben Gurion und Abdullah \u00fcberein, Pal\u00e4stina untereinander aufzuteilen.\u201c (Gemeint ist Emir, und sp\u00e4ter K\u00f6nig, Abdullah von Transjordanien.) Dazu erfolgten geheime Vereinbarungen (beteiligt waren von zionistischer Seite Golda Meyerson &#8211; sp\u00e4ter Golda Meir, Sasson und Danin und bei einem zweiten Termin Mosche Schertok &#8211; sp\u00e4ter Mosche Scharett, in geheimer Mission Ben Gurions). \u2026<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am 11. Mai 1948 speiste sie\u201c Golda Meyerson) \u201emit Abdullah in dessen Villa und f\u00fchrte wichtige Gespr\u00e4che. Hier wurde ausgehandelt, dass die Legion und die ihr zur Seite stehenden irakischen Truppen das zuk\u00fcnftige Staatsgebiet Israels nicht angreifen werden. Die Trennungslinie zwischen dem von Transjordanien zu besetzenden Teil Pal\u00e4stinas und dem zuk\u00fcnftigen israelischen Staat wurde hier abgekartet. \u2026 Das Komplott beinhaltete auch die Aufteilung Jerusalems, das ja nach dem UNO-Vollversammlungsbeschluss internationales Gebiet werden sollte, zwischen den beiden Partnern.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der UN-Teilungsplan (Resolution 181 der UN-Generalversammlung) ber\u00fccksichtigte in keiner Weise die ethnische Zusammensetzung der Landesbev\u00f6lkerung. Obwohl Pal\u00e4stina zu diesem Zeitpunkt zu ca. zwei Dritteln von Arabarn und nur zu einem Drittel von Juden besiedelt war und den Arabern auch das meiste Land geh\u00f6rte, wurde den Zionisten mehr als die H\u00e4lfte des Landes zugesprochen. Dem Land war also eine L\u00f6sung aufgezwungen worden, die seine Bev\u00f6lkerung verst\u00e4ndlicherweise vehement ablehnte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">I<\/span><\/span><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">lan<\/span><\/span> <span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Pappe<\/span><\/span><\/strong> <span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">schreibt in seinem <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Buch \u201eDie ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas\u201c<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Um es noch einmal mit Walid Khalidis Worten auszudr\u00fccken: Die Resolution 181 war ein vorschneller Akt, die H\u00e4lfte Pal\u00e4stinas einer ideologischen Bewegung zuzusprechen, die schon in den 1930er Jahren unverhohlen ihren Wunsch erkl\u00e4rt hatte, Pal\u00e4stina zu entarabisieren.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie bereits vor Ausrufung des israelischen Staates am 14.5.1948 mit der Entarabisierung begonnen wurde, wobei Ben Gurion eine ganz \u00fcble Rolle spielte, l\u00e4sst sich in den von mir erw\u00e4hnten B\u00fcchern nachlesen. Erw\u00e4hnt sei der Plan D (hebr. Daleth), in dessen Rahmen Vertreibung, Terror, Vergewaltigungen und Massaker gegen die indigene Bev\u00f6lkerung gezielt ausgef\u00fchrt wurden. Geschmiedet wurden die Pl\u00e4ne insbesondere in der \u201eLangen Tagung\u201c vom 31.12.1947 bis 2.1.1948 (siehe o.a. Buch von Ilan Pappe).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wieviel Hass gegen uns Israelis musste hier geboren worden sein?\u201c schrieb Hans Lebrecht in seinem o.g. Buch, da er in seiner Zeit als (zwangsweise) Angeh\u00f6riger der israelischen Armee einen Fl\u00fcchlingstreck beobachtet hatte. \u201eDa kamen Hunderte von m\u00fcden, abgerissenen Menschen, M\u00e4nner mit Kleinkindern auf den Schultern, alte und junge, schwarzumh\u00fcllte Frauen mit Babys auf den Armen und gr\u00f6\u00dferen Kindern an den H\u00e4nden &#8211; alle schwer beladen mit Hausrat. Einige schwerbepackte Esel trabten in ihrer Mitte. Alte Menschen lagen zusammengebrochen am Wegrand, nach Wasser lechzend. Kinder weinten erb\u00e4rmlich.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Grausamkeiten des israelichen Staates gegen das pal\u00e4stinensische Volk setzten sich fort und zogen sich durch seine gesamte weitere Geschichte. Hierzu empfehle ich auch das <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Buch von Helga Baumgarten: \u201eKein Frieden f\u00fcr Pal\u00e4stina, der lange Krieg gegen Gaza, Besatzung und Widerstand\u201c<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">, wo sie u.a. auch \u00fcber Israels Kriege gegen Gaza von 2006, 2012, 2014, 2021 schreibt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Israel ist ein Apartheidstaat, das 2018 beschlossene Nationalstaatsgesetz hat das noch untermauert und versch\u00e4rft!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Recht hat Hans Lebrecht, die Zionisten und die verantwortlichen Politiker Israels haben mit ihren Verbrechen an den Pal\u00e4stinensern Hass in viele Herzen ges\u00e4t und es resultierten daraus auch zahlreiche Terrorakte durch Pal\u00e4stinenser, wie Selbstmordattentate und schlie\u00dflich der besonders grausame Angriff durch die Hamas am 7. Oktober 2023 auf israelische Zivilisten. Diese Terrorakte muss man, so wie jeden Angriff auf Zivilbev\u00f6lkerung, egal, von welcher Seite, scharf verurteilen, aber man muss verstehen (wollen), wie es dazu kam und man muss den Hauptverantwortlichen besonders brandmarken und das waren und sind die zionistischen Politiker Israels!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">An dieser Stelle sei ein ZITAT VON NELSON MANDELA eingef\u00fcgt:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<strong><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">It is always the Oppressor, not the oppressed, who dictates the form of struggle.\u201c*<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ihr Beschluss, sehr geehrte Mitglieder des Landesvorstandes, ist unertr\u00e4glich, Sie wollen darin den Anschein von Ausgewogenheit erwecken, blenden aber den Kontext im wesentlichen aus und Sie erwecken den Anschein, als lasse sich die Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit des grausamen Krieges Israels gegen die Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen als Antwort auf den 7. Oktober damit begr\u00fcnden, dass die Hamas die Menschen im Gazastreifen zur Durchsetzung ihrer Machtinteressen benutzt. Mal wieder operiert die israelische Armee auf der Basis der Dahiya-Doktrin (bitte selbst nachlesen, falls nicht bekannt) und sie nutzt den Angriff der Hamas perfide und schamlos als Vorwand, um ihre revisionistisch-zionistischen Tr\u00e4ume der endg\u00fcltigen ethnischen S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas so weit wie m\u00f6glich zu vollenden. Daf\u00fcr scheut sie auch nicht vor V\u00f6lkermord zur\u00fcck! Allein aus solchen Formulierungen, wie \u201eDer Krieg in Gaza, der auf den Angriff auf Israel folgte &#8230;\u201c ist ersichtlich, dass Sie, sehr geehrte Damen und Herren, Israels verbrecherische Aktionen bewusst passiv formulieren (im Gegensatz dazu die aktive Formulierung: \u201e&#8230; dass die Hamas bewusst die Menschen \u2026 benutzt \u2026\u201c) und das wiederum zeigt, dass Sie ein verharmlosendes M\u00e4ntelchen um Israels Gr\u00e4ueltaten h\u00e4ngen m\u00f6chten. Und warum, sehr geehrte Damen und Herren, haben Sie nicht genauso bei jedem Krieg und bei den vielen grausamen Terrorakten Israels gegen die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung, bei den zahlreichen Verst\u00f6\u00dfen Israels gegen UN-Resolutionen protestiert und Beschl\u00fcsse gefasst?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zu Recht fordern Sie die Freilassung aller Geiseln. Aber warum fordern Sie das nicht st\u00e4ndig, denn in israelischen Gef\u00e4ngnis sitzen viele davon, auch Frauen und Kinder, und das nicht erst seit dem 7. Oktober 2023!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ein Apartheidsystem hat keine Existenzberechtigung, aber wir alle bestreiten nicht, dass die israelische Bev\u00f6lkerung ein Recht auf einen Staat hat. Sie hat das Recht, in ihrer nun angestammten Heimat zu leben, denn man kann nicht ein Unrecht mit einem neuen tilgen. Das Ziel muss jedoch sein: Vom Fluss bis zum Meer ein Staat, in dem alle Menschen, unabh\u00e4ngig von Ethnie und Religion, gleichberechtigt zusammenleben k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr m\u00fcssen die israelische und die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung k\u00e4mpfen. Genau das meinen wir mit dem Spruch: From the river to the sea, \u2026. Wie dieser Staat hei\u00dfen soll, ob Pal\u00e4stina, Israel oder ob er einen neuen Namen erh\u00e4lt, ist nebens\u00e4chlich. Und ob zuvor als Zwischenl\u00f6sung eine Zweistaatenl\u00f6sung erfolgt, h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab. Bisher wurde sie insbesondere von Israel verhindert und erscheint durch die v\u00f6lkerrechtswidrige Siedlungspolitik im Westjordanland auch kaum mehr m\u00f6glich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Unter der zionistisch-faschistoiden Regierung Israels ist dieses Land keineswegs ein Schutzraum f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden, denn durch seine menschenverachtende Politik gef\u00e4hrdet Israel selbst seine Existenz am meisten. Und es ist auch ein Verbrechen am j\u00fcdischen Volk, vorzugeben, all die geschilderten v\u00f6lkerrechtswidrigen Greueltaten in seinem Namen begangen zu haben und weiter zu begehen. Wenn sich weltweit unz\u00e4hlige J\u00fcdinnen und Juden davon distanzieren, ist es besonders perfide, diesen Antisemitismus und Selbsthass vorzuwerfen. Die revisionistisch-zionistischen Politiker Israels und diejenigen, die sie bedingungslos unterst\u00fctzen, sind Antisemiten!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Zionismus ist keine Emanzipationsbewegung f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden. Eine Antwort auf tats\u00e4chlich vorhandenen Antisemitismus, so, wie auf jeden Rassismus, kann nur der Kampf gegen das menschenverachtende kapitalistische System sein. Das ist die Aufgabe der arbeitenden Menschen in jedem einzelnen Land. Und die Aufgabe einer wahrhaft linken Partei ist es, ihnen dabei zur Seite zu stehen und diesen Kampf mit anzuf\u00fchren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Israel als deutsche Staatsr\u00e4son mit tats\u00e4chlich vorhandenem Antisemitismus (und zahlreich zu Unrecht als solcher gebrandmarkter Israelkritik) einerseits und der besonderen deutschen Verantwortung andererseits zu begr\u00fcnden, ist geheuchelt. Hier geht es, wie auch im Ukrainekrieg, um knallharte macht-, geopolitische und milit\u00e4rstrategische Interessen der USA, Deutschlands und weiterer NATO-Staaten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und Sie, sehr geehrte Damen und Herren, tuten mit ins selbe Horn!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bitte \u00fcberdenken Sie Ihre Position, erg\u00e4nzen Sie ggf. Ihr Wissen zu den historischen Ereignissen. Kehren Sie um zu wahrhaft linker Politik.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sabine Zimmerh\u00e4kel<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">PS: Aufgrund der zahlreichen Diffamierungen, denen ich und viele meiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der Friedensbewegung ausgesetzt sind, habe ich im Anhang ein Gedicht beigef\u00fcgt, in dem ich dazu Stellung beziehe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVu Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">* \u201e<\/span><\/span>Es ist immer der Unterdr\u00fccker, nicht der Unterdr\u00fcckte, der die Form des Kampfes vorgibt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde ein Text (Brief) versendet und dieser Text ist auch im Postfach des Deutschen Freidenker-Verbandes Sachsen-Anhalt gelandet. Zum Text geh\u00f6rt ein Gedicht, dieses wurde zur Ver\u00f6ffentlichung angeboten. Der Text selbst, ein Brief, ist allerdings durchaus von allgemeinem Interesse, da er gegenw\u00e4rtige Auseinandersetzungen gut spiegelt, vor allem auch verschiedene Herangehensweise an aktuell politische Probleme. 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