{"id":1910,"date":"2026-03-13T11:30:13","date_gmt":"2026-03-13T10:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=1910"},"modified":"2026-03-13T12:28:17","modified_gmt":"2026-03-13T11:28:17","slug":"eine-notiz-in-der-zeitung-pandemische-zeiten-erinnerung-es-bietet-sich-an-zu-vergleichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=1910","title":{"rendered":"Eine Notiz in der Zeitung &#8211; Pandemische Zeiten, &#8211; Erinnerung &#8211; es bietet sich an zu vergleichen."},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-Marx.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1178 alignleft\" src=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-Marx-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Es ist eine interessante Sache, welche Parallelen sich aufdr\u00e4ngen, wenn zum Beispiel ein Bericht in der Zeitung (MZ-11.03.2022, Seite7) gelesen und Bez\u00fcge zum pandemischen Zeitalter hergestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Menschen sollen eine Wahl haben und w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen, wird ihnen als gro\u00dfe Freiheit gepriesen, doch haben Menschen eine Wahl? Und sind sie frei, wenn sie w\u00e4hlen k\u00f6nnen? Oder Freiheit, die Einsicht in die Notwendigkeit, welche sich als objektive Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit entpuppt und die F\u00e4higkeit entsprechend der Einsicht, also Erkenntnis, zu handeln? Von letzterem sind wir in diesem Land in der Gegenwart weit entfernt und wie es mit den Wahlm\u00f6glichkeiten aussieht, war sehr gut w\u00e4hrend der Politik der Pandemie zu erkennen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Gelegentlich wird von der Wahl zwischen Pest oder Cholera gesprochen, wenn es um etwas schlimmes geht und gebotene Alternative, welche nicht weniger schlimm. Pest und Cholera, lange galten sie als Gei\u00dfel der Menschheit und zwischen zwei gleichgro\u00dfen \u00dcbeln entscheiden zu m\u00fcssen bedeutet eigentlich keine wirklich positive Wahlm\u00f6glichkeit zu haben. Und so haben sich die Menschen einst mit beiden Krankheiten auseinandersetzen m\u00fcssen, haben nach Mittel und Wege gesucht diesen zu begegnen, die Folgen f\u00fcr die betroffenen Menschen zu lindern, in der Hoffnung diese zu heilen. Das dabei Fehler gemacht, oft der Unwissenheit geschuldet und auch alles M\u00f6gliche ausprobiert wurde, im Glauben irgendwie wird es schon helfen und wenn nicht, so wurde es wenigstens versucht, zeigt die Geschichte. So kam es vor das, im \u00fcbertragenen Sinne, oft die Pest mit der Cholera bek\u00e4mpft wurde und Goethe hat auch solches in seinem Faust als Gegenstand genommen.<!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\">Das war einst, j\u00fcngst war ein anderes Virus aktiv, welches in seiner Bedeutung und Wirkung den oben genannten gleichgesetzt, ohne auch nur ann\u00e4hernd gleicht zu sein. So wurde es zu einem Mittel der Politik, das Motto, was hat schlimmere Folgen f\u00fcr die Menschen, das Virus oder die mit diesem begr\u00fcndete Politik? Wenige wurden Opfer des Virus, so das die Zahlen manipuliert werden mussten, um so mehr wurden daf\u00fcr Opfer der Politik, diese Zahlen hingegen werden gern verschwiegen, eine Aufarbeitung<a href=\"https:\/\/static1.squarespace.com\/static\/670e39eeadf2454bb32ffb37\/t\/69a45f50768e8773097ab027\/1772379984977\/Vortrag_2702026_Guerot_hessLandtag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a> ist im Gange, sie ist m\u00fchevoll und wird es auch bleiben, solange sich nicht grunds\u00e4tzlich etwas an den gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen \u00e4ndert, welche aktuell dazu neigen zu kollabieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es k\u00f6nnte gesagt werden, dachten sich die Herrschenden, die Gefahr ist ein gleiches unter gleichen gef\u00e4hrlich und es wurde gesagt von der herrschenden <a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2010\/12\/politik.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politik<\/a>. Wissenschaftler hatten es zu begr\u00fcnden, egal ob sie Gr\u00fcnde finden, es ging darum Argumente f\u00fcr die Politik zu liefern. So im Glaube gefangen, entwickelten Sie das Verlangen ihre <a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2022\/07\/wissenschaft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissenschaft<\/a> in <a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2009\/01\/religion-2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Religion<\/a> zu verbannen, um zu begr\u00fcnden, was man so konnte nicht finden. <strong>Galilei widerrief und wandelte von da an sehend unter den Blinden!<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Es war da, ein Virus gefunden und Gefahr zelebriert, damit Ma\u00dfnahmen ersonnen, welche zwar dem Virus nichts anhaben konnten, aber den Druck auf die Bev\u00f6lkerung erheblich erh\u00f6hten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Damit die Folgen der Pandemie f\u00fcr die Menschen sp\u00fcrbar wurden, musste der Druck auf diese erh\u00f6ht werde und da Propaganda allein nicht reichte, waren immer mehr Menschen, welche nicht wie angestrebt<a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2021\/12\/der-pandemisch-funktionierende-mensch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a> funktionierten von Sanktionen betroffen und wer sich nicht f\u00fcgte, in seiner Existenz bedroht, ausgesperrt vom gesellschaftlichen Leben, Arbeits- und Berufsverbote wurden verh\u00e4ngt, Einkommen entzogen, Auskommen verwert. So kam es dazu, dass viele Menschen mehr Angst vor den Ma\u00dfnahmen, mit diesen verbundenen Repressionen, als vor einem Virus, welches gef\u00e4hrlicher als ein Grippevirus sein sollte, allein schon weil dieses selbst Opfer.<\/p>\n<p align=\"justify\">Und so wurde im Kampf gegen den ausgemachten Feind und das war der praktischen herrschaftlichen Politik folgend, nicht ein Virus, sondern der Mensch, alles aufgeboten, was als notwendig erachtet dem Feinde zu begegnen, ihn zu bezwingen, ihn auf Linie zu bringen, selbst wenn dazu experimentelle Mittelchen genutzt, welche zwar tauglich den Profit der Pharmaindustrie zu maximieren, aber nicht eine Krankheit zu kurieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das die K\u00e4mpfer an der herrschaftlichen Front f\u00fcr ihre Taten belohnt, steht au\u00dfer Frage, genauso wie sie weiter gepriesen. Nur das die Politik der Pandemie der Vorbereitung der Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln diente, ist heute gut zu sehen, es ist aber auch zu sehen, vor welchen Problemen wir stehen. Von den Herrschenden wird gebraucht er funktionierende Mensch,<a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2021\/11\/pandemischer-weihnachtsmarkt-in.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a> welcher den Vorgaben folgt, nicht der opponierende, hinterfragende!<a href=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=124\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Und so unten eine Zitat aus Goethes Faust, welches sich mit der Pest und den folgenreichen Kampf gegen diese besch\u00e4ftigt, ein weiteres Zitat, welches zitiert im Kapital, Band eins von Karl Marx, wird im Bild oben wiedergegeben.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Faust::<\/strong><a href=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_090042-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1911 size-large\" src=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_090042-212x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_090042-212x1024.jpg 212w, https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_090042-62x300.jpg 62w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Nur wenig Schritte noch hinauf zu jenem Stein,<\/em><\/p>\n<p><em>Hier wollen wir von unsrer Wanderung rasten.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier sa\u00df ich oft gedankenvoll allein<\/em><\/p>\n<p><em>Und qu\u00e4lte mich mit Beten und mit Fasten.<\/em><\/p>\n<p><em>An Hoffnung reich, im Glauben fest,<\/em><\/p>\n<p><em>Mit Tr\u00e4nen, Seufzen, H\u00e4nderingen<\/em><\/p>\n<p><em>Dacht ich das Ende jener Pest<\/em><\/p>\n<p><em>Vom Herrn des Himmels zu erzwingen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Menge Beifall t\u00f6nt mir nun wie Hohn.<\/em><\/p>\n<p><em>O k\u00f6nntest du in meinem Inneren lesen,<\/em><\/p>\n<p><em>Wie wenig Vater und Sohn<\/em><\/p>\n<p><em>Solch eines Ruhmes wert gewesen!<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Vater war ein dunkler Ehrenmann,<\/em><\/p>\n<p><em>Der \u00fcber die Natur und ihre heil`gen Kreise,<\/em><\/p>\n<p><em>In Redlichkeit, jedoch auf seine Weise,<\/em><\/p>\n<p><em>Mit grillenhafter M\u00fche sann;<\/em><\/p>\n<p><em>Der, in Gesellschaft von Adepten,<\/em><\/p>\n<p><em>Sich in die schwarze K\u00fcche schlo\u00df<\/em><\/p>\n<p><em>Und, nach unendlichen Rezepten,<\/em><\/p>\n<p><em>Das Widrige zusammengo\u00df.<\/em><\/p>\n<p><em>Da ward ein roter Leu, ein k\u00fchner Freier,<\/em><\/p>\n<p><em>Im lauen Bad der Lilie verm\u00e4hlt<\/em><\/p>\n<p><em>Und beide dann mit offenen Flammenfeuer<\/em><\/p>\n<p><em>Aus einem Brautgemach ins adere geq\u00e4lt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erschien darauf mit bunten Farben<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die junge K\u00f6nigin im Glas,<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Hier war die Arznei, die Partienten starben,<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Und niemand fragte: wer genas?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>So haben wir mit h\u00f6llischen Latwerdgen<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>In diesen T\u00e4lern, diesen Bergen<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Weit schlimmer als die Pest getobt.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Ich habe selbst den Gift an Tausende gegeben,<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sie welkten hin, ich mu\u00df erleben,<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Da\u00df man die frechen M\u00f6rder lobt. <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Goethe, Faust Der Trag\u00f6die erster Teil, Verlag Philipp Recklam jun. Leipzig, 1988, Seite: 37.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine interessante Sache, welche Parallelen sich aufdr\u00e4ngen, wenn zum Beispiel ein Bericht in der Zeitung (MZ-11.03.2022, Seite7) gelesen und Bez\u00fcge zum pandemischen Zeitalter hergestellt werden k\u00f6nnen. Die Menschen sollen eine Wahl haben und w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen, wird ihnen als gro\u00dfe Freiheit gepriesen, doch haben Menschen eine Wahl? Und sind sie frei, wenn sie w\u00e4hlen k\u00f6nnen? Oder Freiheit, die Einsicht in die Notwendigkeit, welche sich als objektive Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit entpuppt und die F\u00e4higkeit entsprechend der Einsicht, also Erkenntnis, zu handeln? 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