{"id":321,"date":"2017-03-03T22:52:59","date_gmt":"2017-03-03T21:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=321"},"modified":"2017-03-23T12:15:37","modified_gmt":"2017-03-23T11:15:37","slug":"der-zweite-teil-einer-antwort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=321","title":{"rendered":"Der zweite Teil einer Antwort!"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Lieber Klaus-Peter,<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">den folgenden Text hatte ich geschrieben, anschlie\u00dfend einen <a href=\"http:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=296\" target=\"_blank\">ersten Teil<\/a> als Antwort, welcher sich mit der <a href=\"https:\/\/www.transparency.de\/fileadmin\/pdfs\/Themen\/Nonprofit\/SVE_Initiative_Transparente_Zivilgesellschaft_SV_Ver._1.1_16-04-10.pdf\" target=\"_blank\">Verpflichtungserkl\u00e4rung<\/a> der nach Transparenz heischenden Organisation auseinandersetzt. Was ich von der angestrebten Transparenz dieser Organisation halte, kann den dortigen Anmerkungen entnommen werden, da es aber der erste Teil ist, m\u00f6chte ich den zweiten nicht schuldig bleiben, welcher sich auf Deine <a href=\"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3390\" target=\"_blank\">Aussagen<\/a> zu <a href=\"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3368#comment-2228\" target=\"_blank\">meinem Kommentar<\/a> bezieht. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Transparenz hin und Transparenz her, oder lirum, larum L\u00f6ffelstiel, \u2026 an was es auch erinnert, es wird ger\u00fchrt der Zucker viel, im Kaffee und auch im Tee, einmal rechtsherum und einmal linksherum, es ist des Zuckers oft zu viel, welcher bitteren Tee vers\u00fc\u00dft und bittere Medizin mit Zucker man viel lieber genie\u00dft! Wer s\u00fc\u00dfen Tee mag, den eigentlichen Geschmack verwandelt, m\u00f6ge so handeln, wer den Zucker im Tee verschm\u00e4ht, gelegentlich andere Wege geht! So muss der L\u00f6ffel nicht rechtsherum oder linksherum gedreht werden, er kann auf dem Tisch liegen bleiben, der Tee mit urspr\u00fcnglichem Geschmack l\u00f6scht so den Durst, ohne neuen Durst zu zeugen! Soviel zum Metapher. Ein Vorteil von Zucker ist, dass er sich gut verr\u00fchren l\u00e4sst, Geschmack und Wirkung ver\u00e4ndert, allerdings erst beim Verzehr erkannt wird!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">So ist es auch mit der Transparenz, es geht nicht um Transparenz an sich, sondern um die Zutaten manch vorgeblich fortschrittlichen transparenten Seins, institutionell erscheinend und fordernd! Fraglich nur an wem Forderungen gerichtet werden und was transparent zu erscheinen hat? Es geht um den Sinn manchen strebens! So gesehen m\u00f6ge ich zwar selbst ein Gr\u00fcnling sein, weil ich das Thema aufgegriffen, unter Umst\u00e4nden nicht begriffen (was zu beweisen w\u00e4re), aber zugegriffen und die Gelegenheit genutzt nicht auf den Haken zu springen, welcher gl\u00e4nzt, sondern den Glanz negierend, das schn\u00f6de Eisen unter dem goldenen Glanz aus Karamell entdeckend. <\/span><\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">So zum Nutzen sein wir n\u00fctzlich und versuchen zumindest das Karamell vom Haken zu l\u00f6sen, dass das eigentliche Element zum Vorschein kommt! Zitate k\u00f6nnen dabei hilfreich sein und das sowohl als auch, allein sie sollten passen und dem Gegenstand der Betrachtung gerecht werden. Du hast durchaus Recht, wenn Du feststellst, dass \u201e<i>manche Sentenzen (es) an sich (haben), dass sie weit \u00fcber den urspr\u00fcnglichen Inhalt hinaus Bedeutung erlangen, dass sie abwandelbar und \u00fcbertragbar sind.\u201c<\/i> Allerdings auch damit sei sorgsam umgegangen und den Bezugspunkt nicht vergessend, sollten keine illusion\u00e4ren Anspr\u00fcche erhoben werden, so dass sich die Aussage des Zitats nicht als Keule den eigentlichen Sinn zu erschlagen entpuppt. Lenin traf die zitierte Feststellung f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Staatswesen, nicht f\u00fcr das vergangene Staatswesen, in welchem wir uns zugegebenerma\u00dfen noch, oder wieder befinden. Diese Forderung und deren praktische Umsetzung f\u00fcr eine sozialistische Gesellschaftsordnung eigentlich ein Muss, wird der kapitalistische Staat nie erf\u00fcllen k\u00f6nnen! Wo eine Minderheit \u00fcber die Mehrheit herrscht ist dieses schwerlich m\u00f6glich, wenn sich die Herrschenden ihre Macht erhalten wollen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(Zwischengedanke: \u201e<i>In Erkenntnis und Praxis kommt es stets darauf an, Einzelnes, Besonderes und Allgemeines in ihrem objektiven Zusammenhang zu betrachten und richtig zu beurteilen,\u201c<\/i> habe ich einmal gelesen, ist \u00fcberhaupt interessant sich dieser Begrifflichkeiten wieder zuzuwenden, danke das Du darauf verwiesen!)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und die Worte: \u201e<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Nach unseren Begriffen ist es die Bewusstheit der Massen, die den Staat stark macht\u201c<\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">, haben sicher nicht ohne Grund als Spruchband Verwendung gefunden, nur ist auch hier der Bezug zu beachten und um die Rolle der Massen ist es urspr\u00fcnglich nicht gegangen, sondern um Transparenz in einem speziellen Zusammenhang. So gesehen zwei Zitate, einem Text entnommen, \u2026 oder ein Zitat geteilt? Hier soll nicht Gegenstand sein sich \u00fcber Zitate und ihre Verwendung zu streiten und letztlich trifft das von mir hier wiederholte Zitat prinzipiell zu, der Unterschied ist in der Gegen\u00fcberstellung zum b\u00fcrgerlichen Staat zu sehen und wer ist eigentlich unser? Im folgendem das Zitat wie ich es in meinem <a href=\"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3368#comment-2228\" target=\"_blank\">Kommentar<\/a> nutzte: \u201e<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Nach b\u00fcrgerlichen Begriffen kann dann von St\u00e4rke gesprochen werden, wenn die Massen den Befehlen der imperialistischen Regierungen gehorchen und blindlings zur Schlachtbank gehen. Die Bourgeoisie h\u00e4lt nur dann einen Staat f\u00fcr stark, wenn er mit der ganzen Macht des Regierungsapparates die Massen dorthin zu dirigieren vermag, wohin es die b\u00fcrgerlichen Machthaber wollen. Unser Begriff von St\u00e4rke ist ein anderer. Nach unseren Begriffen ist es die Bewusstheit der Massen, die den Staat stark macht. Er ist dann stark, wenn die Massen alles wissen, \u00fcber alles urteilen k\u00f6nnen und alles bewusst tun.\u201c <\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Bewusstes Mitgestalten, oder H\u00f6rigkeit dem Staat gegen\u00fcber, das ist hier die Frage<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> und welches Staatsgebilde ist heute pr\u00e4sent? Und Bewusstheit der Massen, sch\u00f6n wenn die Massen sich heute bewusst w\u00e4ren, was der Staat eigentlich ist, w\u00e4re zumindest ein Anfang! In diesem Zusammenhang sollte freilich nicht vers\u00e4umt werden die Frage nach dem Staat zu stellen, in was f\u00fcr einem Staatswesen wir leben und wie sich die gegenw\u00e4rtige Situation f\u00fcr die Massen darstellt!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie schon geschrieben und wie Du selbst festgestellt hast, geht es in den wenigen zitierten Zeilen um Grundlagen des proletarischen Staates, in einem solchen leben wir heute zugegebener Ma\u00dfen nicht, sondern in einem b\u00fcrgerlichen Staatswesen. Auch die Sozialdemokraten, als sie sich noch auf dem progressiven Ast ihrer Entwicklung befanden, bekamen dieses schon im deutschen Kaiserreich unter Bismarck zu sp\u00fcren. Und mal ehrlich, h\u00e4ttest Du von den Sozialisten damals Transparenz gefordert? &gt;&gt;Lieber Kanzler, Du hast zwar unsere Partei verboten, l\u00e4sst uns verfolgen, aber wir werden Dir sagen, was wir tun und was wir vorhaben, Du sollst ja in Deiner Auseinandersetzung mit uns gut vorbereitet sein!&lt;&lt; <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Offenheit und Offenheit, hier ist die Frage zu stellen, wem nutzt Sie? Dabei ist unumwunden einzugestehen, dass in Organisationen die von Dir geforderte Offenheit gegeben sein sollte, auch gegen\u00fcber Menschen welche sich daf\u00fcr interessieren. Und Organisationen sind ohnehin von Staatswegen verpflichtet ein bestimmtes Ma\u00df Offenheit an den Tag zu legen, zumindest wenn sie gemeinn\u00fctzig zertifiziert werden wollen und zu diesem Zweck gibt es entsprechende Register. Unter Umst\u00e4nden wird die Abh\u00e4ngigkeit vom Staat mittels materieller F\u00f6rderung der Vereinst\u00e4tigkeit weiter verst\u00e4rkt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Aber einmal vom zitierten abgesehen und dessen historischer Einordnung an der Schwelle zu einer neuen Gesellschaftsordnung, kommen wir zum Wesentlichen, zur Transparenz einer Organisation welche ihr Anliegen im Namen tr\u00e4gt und wie f\u00fcr gute Globlisierungsapostel \u00fcblich, international agiert. Allerdings muss ich zugeben, dass bei nochmaliger Betrachtung hier vordergr\u00fcndig keine Offenbarung strukturell von Staatswegen praktiziert wird, sondern eine politisch und wirtschaftlich relevante Offenbarung \u00fcber die vom Staat hinaus geforderten Informationen. Es ist die Wirtschaft, welche die Hand f\u00fchrte, als die Verpflichtung f\u00fcr Vereine\/Organisationen geschrieben! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">(Eingef\u00fcgter Gedanke: Der <a href=\"http:\/\/kucaf.blogspot.de\/2011\/11\/staat.html\">Staat<\/a>, was er immer auch ist, hat damit durchaus etwas zu tun, er ist ein Machtorgan, das Machtorgan der jeweils herrschenden Klasse, habe ich einst in der Schule gelernt und als solches Organ hat er die Interessen dieser Klasse zu waren und durchzusetzen. Da allerdings im System des Kapitals wirtschaftliche Anarchie herrscht, werden Interessen gelegentlich auch gegen einzelne Kapitalinteressen, oder das Interesse einer bestimmten Gruppe innerhalb der Klasse usw. usf. durchgesetzt. So gibt es durchaus einen Bezug zur Transparenz, konkret eben auch zur ITZ. Der Staat geht nicht immer soweit wie bestimmte Gruppen es w\u00fcnschen und so wird nachgebessert, oder versucht andere Wege zu gehen, um erk\u00e4mpfte Rechte und Freiheiten der Massen auszuhebeln. Am besten funktioniert so etwas immer freiwillig, also werden M\u00f6glichkeiten ersonnen, Bestrebungen als allgemein Interessant darzustellen, den Menschen zu suggerieren, dass es in ihrem Interesse sei, wenn sie dieses und jenes t\u00e4ten. In einem anderen Zusammenhang gipfelt dies z. B. in der Aussage, dass sozial alles sei, was Arbeit schafft und das unabh\u00e4ngig davon, ob der Mensch vom Einkommen aus dieser Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten kann oder auch nicht. Aber auch in diesem Fall ist die Begrifflichkeit verdreht, verschleiert, da es letztlich nicht um die Vergabe von Arbeit zum Einkommenserwerb geht, sondern um den grundlegenden Handle im System des Kapitals, um den Verkauf der Ware Arbeitskraft! Im Zusammenhang mit der von Dir bef\u00f6rderten Organisation geht es um \u00dcberwachung von Organisationen, vorrangig kleinere und mittlere, regional agierende. Kann \u00fcbrigens alles in der Verpflichtungserkl\u00e4rung mit Pr\u00e4ambel nachgelesen werden. Das es in diesem Zusammenhang auch um Geld, um viel Geld geht, ist ebenfalls zu erfahren.) <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie erw\u00e4hnt und da es heute die verschiedensten Vorstellungen vom Staat gibt, was er ist, wie er entstanden und welche Aufgabe er hat, ist es durchaus Sinnvoll zu kl\u00e4ren was er nun wirklich ist und nicht nur was er f\u00fcr viele Menschen zu sein scheint! Allerdings war meine Frage im Kommentar eher rhetorischer Natur, da ich davon ausgehe, dass ein Freidenker sich dar\u00fcber im klaren ist das der imperialistische Staat, wie alle anderen Staaten auch, Klassencharakter tr\u00e4gt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Du sprichst weiterhin \u201e<i>Klassenwachsamkeit\u201c<\/i> an und es sei einmal dahin gestellt was Du darunter verstehst und stellst Fragen. So fragst Du: \u201e<i>Wie vertragen sich mit dieser Wachsamkeit die braven Berichte ans Vereinsregister nach jeder Wahl?\u201c<\/i> und ich kann es Dir nicht sagen, habe nie dar\u00fcber nachgedacht und ehrlich geschrieben, es interessiert mich nicht! Warum auch, zum einen ist mir nicht bekannt, dass derlei Berichte nach jeder Wahl ans Vereinsregister gesendet werden m\u00fcssen und zum anderen hat auch dieses mit Interessen zu tun! Und einmal Ehrlich, eine Klasse, deren Mitglieder sich in gro\u00dfer Zahl nicht einmal bewusst sind, dass sie dieser Klasse angeh\u00f6ren, sind nicht einmal wachsam wenn es um ihre eigenen (Klassen-) Interessen geht! So lassen sich Menschen leicht fremdes Interesse als das eigene suggerieren, wie zum Beispiel ein speziell organisiertes Interesse an Transparenz. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die Forderung nach Transparenz oft im Zusammenhang mit den \u201e<i>Nebent\u00e4tigkeiten\u201c<\/i> und den damit verbundenen \u201e<i>Nebeneink\u00fcnften\u201c<\/i> von Politikern ins Spiel gebracht wird, dieses allerdings f\u00fcr die Transparenz fordernde Vereinigung in der zu zeichnenden und verpflichtenden Erkl\u00e4rung keine Rolle spielt! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Staatlicherseits sind Vereinsregister wie auch Finanzamt regulierende Beh\u00f6rden, sie kontrollieren, steuern und verwalten, es obliegt diesen Beh\u00f6rden Gemeinn\u00fctzigkeit zu best\u00e4tigen, oder abzulehnen, sie entscheiden ob oder ob nicht und wenn nicht, dann ist es nicht gut bestellt um Zusagen von staatlichen F\u00f6rdermittel. Auch hier das Geld als Regulator gesellschaftlichen Seins! Allerdings sind Regeln festgesetzt, da erk\u00e4mpft und so d\u00fcrfen diese Beh\u00f6rden nur bestimmte Informationen weiter geben, was der nach Transparenz strebenden Organisation anscheinend nicht ausreicht. Der Staat als Machtorgan hat seine Aufgabe zu erf\u00fcllen und so auch Vereine und Organisationen zu kontrollieren und zu \u00fcberwachen, da Geld nun ein Mittel zur Regulation ist, werden gemeinn\u00fctzige Vereine oft durch den Staat gef\u00f6rdert und so auch \u00fcber die mit F\u00f6rdermitteln verbundene Rechenschaftspflicht in ihrer Arbeit kontrolliert! Unter Umst\u00e4nden macht es Sinn dar\u00fcber nachzudenken welche Vorteile eine best\u00e4tigte Gemeinn\u00fctzigkeit hat und wem sie letztendlich nutzt? Bei Vereinen, welche Aufgaben des Staates \u00fcbernommen haben und daf\u00fcr F\u00f6rdermittel erhalten, ist sicher eine andere Notwendigkeit gegeben, als bei Vereinen, welche in der Regel nicht an F\u00f6rdert\u00f6pfen h\u00e4ngen, keine Zweckbetriebe bewirtschaften und weitestgehend von ihren Mitgliedsbeitr\u00e4gen leben. Auch eventuelle Spenden sollen nicht vergessen werden, welche dank Gemeinn\u00fctzigkeit der Spender steuerlich geltend machen kann. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was f\u00fcr mich in diesem Zusammenhang erstaunlich ist, dass Du auf der einen Seite dar\u00fcber klagst, dass sich Vereine\/Organisationen den Beh\u00f6rden gegen\u00fcber erkl\u00e4ren m\u00fcssen und auf der anderen Seiten forderst, dass sie sich freiwillig erkl\u00e4ren, einer Organisation gegen\u00fcber, bei welcher die verschiedensten Unterst\u00fctzer und der Inhalt von Verpflichtung mit Pr\u00e4ambel eigentlich verraten, das es hier nicht um das Interesse von B\u00fcrgern allgemein, oder Vereinen geht, sondern um ganz simple Kapitalinteressen! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auch musst Du meine Anmerkungen nicht teilen, Du kannst sie in einem St\u00fcck betrachten und wenn ich frage, welcher <a href=\"http:\/\/kucaf.blogspot.de\/2015\/11\/nachdenken-ist-besser-cui-bono.html\" target=\"_blank\">Sinn<\/a> hinter dem Anliegen steckt, dass Vereine und andere Organisationen sich pauschal, also ohne Notwendigkeit in der gew\u00fcnschten Form offenbaren, ist das sicher nicht unkonkret! Auch wenn der Begriff pauschal auf den ersten Blick nicht passend erscheint, da ja durchaus Aufgeschl\u00fcsselt wird, was die Vereine offenbaren sollen, trifft er doch zu auf die Ver\u00f6ffentlichung und Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr jeden, also allgemein und undifferenziert im Gebrauch und Missbrauch! Du bestreitest das es keine Notwendigkeit gibt, da gebe ich Dir sogar Recht, allerdings nicht f\u00fcr die Vereine\/Organisationen! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Du schreibt: \u201e<i>Du behauptest: \u201eWenn Menschen an bestimmter Organisiertheit interessiert sind, so werden sie Wege und M\u00f6glichkeiten finden sich entsprechend zu informieren.\u201c Das scheint mir nicht weit entfernt vom \u201elinken Hochmut\u201c, um noch einmal an L. zu erinnern.\u201c<\/i> Allerdings w\u00fcrde es nicht nur in diesem Zusammenhang Sinn machen \u201e<i>linken Hochmut\u201c <\/i>zu definieren, vor allen das W\u00f6rtchen \u201e<i>linken\u201c<\/i>, wenn Du dieses getan hast, dann kann ich Dir sagen ob ich der Definition entsprechen ein Linker bin, oder auch nicht! Vielleicht w\u00e4re es Sinnvoller diese verquarksten Schubladen lieber zuzulassen. An anderer Stelle fabulierst Du von \u201e<i>Klassenwachsamkeit\u201c<\/i>, um hier ins allgemein gebr\u00e4uchliche Gut \u2013 B\u00f6se \u2013 Schema abzugleiten, welches seinen neuzeitlichen Ausdruck im Links \u2013 Rechts \u2013 Schema findet. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und wenn es hochm\u00fctig ist, Menschen die F\u00e4higkeit zuzuerkennen selbst zu hinterfragen, selbst zu ergr\u00fcnden, sich mit ihrem Lebensumfeld auseinanderzusetzen, nachzudenken, \u2026 ja dann bin ich eben Hochm\u00fctig! Erinnert sei in diesem Zusammenhang allerdings an die Bezugspunkte, zum einen das Interesse, Interesse bedarf bestimmter Voraussetzungen, einen bestimmten Grad von Erkenntnis und wenn die Erkenntnis gewonnen, wenn Interesse erkannt, dann werden auch M\u00f6glichkeiten gefunden! Nicht der Weg ist das Ziel, sondern zum Ziel sollte der Weg f\u00fchren! Wenn Du schreibst: \u201e<i>War\u2018n sie wohl zu doof, dass sie die Wege und M\u00f6glichkeiten nicht gefunden haben oder erst nach tausend Umwegen gefunden haben? Hatten sie nicht ausreichend Charakterst\u00e4rke oder Gedankensch\u00e4rfe, dass ihr Interesse an Organisiertheit zu schwach oder zu unbestimmt war? Sind es denn nicht mehr als genug, die den Rattenf\u00e4ngern der \u201eOpen Society Foundations\u201c (die \u00fcbrigens intransparent sind) hinterherlaufen?\u201c<\/i> k\u00f6nnte ich von \u201e<i>linker \u00dcberheblichkeit\u201c<\/i> fabulieren, mache ich aber nicht, sondern stelle nur fest, wo ich einen konkreten Bezug hatte, kommst Du in kleinb\u00fcrgerlicher Manier mit allgemeinen Klischees, welche die von mir betonten Voraussetzungen negieren, daher! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und warum sollen wir das \u201e<i>riesige Feld der zivilgesellschaftlichen Organisationen\u201c<\/i> komplex beackern? Ich sehe da keinen Sinn drin, es gibt soviel Vereinigungen, f\u00fcr jedes Problem gibt es regional wenigsten eine, f\u00fcr Spa\u00df, Freude und Spiel in der Regel mehrere, dann noch der Sport, die V\u00f6gel und Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Esel, gelegentlich wird sich auch mit Politik besch\u00e4ftigt und Kunst und Kultur sind immer dabei. Manche schauen vereint in die Sterne, soll auch welche geben, die versuchen die Zukunft vorauszusehen, allgemein ist es ohnehin \u00fcblich die Zukunft zu orakeln, warum nicht auch im Verein? Es gibt B\u00fcndnisse, Dachverein und wer wei\u00df was nicht noch alles und auf all dem soll Mensch ein Auge haben? Da fragt sich nur, was Mensch sonst noch so macht, gelegentlich muss er auch noch Esse und Schlafen, vielleicht auch Geldverdienen \u2026, seine Interessen erkennen, sie nicht nur pflegen, sondern auch f\u00fcr sie k\u00e4mpfen! Letzteres soll sich \u00fcbrigens mittels entsprechender Organisiertheit erfolgreicher gestalten lassen. Und so schlie\u00dft sich der Kreis dann doch \u2026 nicht, wenn es dialektisch betrachtet wird, was immer Dialektik auch ist! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit tranzparenten Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Thomas <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gedanke: Erstaunlich ist, dass den Menschen hierzulande ihre Entm\u00fcndigung, ihre Knebelung und Unfreiheit, als die gr\u00f6\u00dfte Freiheit verkauft wird und das sehr viele auch noch glauben, mit dieser Freiheit gesellschaftlichen Fortschritt zu erlange! <\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieber Klaus-Peter, den folgenden Text hatte ich geschrieben, anschlie\u00dfend einen ersten Teil als Antwort, welcher sich mit der Verpflichtungserkl\u00e4rung der nach Transparenz heischenden Organisation auseinandersetzt. 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