{"id":878,"date":"2022-08-28T18:21:21","date_gmt":"2022-08-28T16:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=878"},"modified":"2022-08-29T15:06:14","modified_gmt":"2022-08-29T13:06:14","slug":"erinnerung-erinnerung-erinnerung-buechsensuppe-es-wird-erinnert-und-es-wird-sich-erinnert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/?p=878","title":{"rendered":"Erinnerung, Erinnerung, Erinnerung, \u2026 B\u00fcchsensuppe, es wird erinnert und es wird sich erinnert."},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot-2022-08-26-at-13-05-43-REWE...-Bundesstiftung-zur-Aufarbeitung-der-SED-Diktatur.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-879 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot-2022-08-26-at-13-05-43-REWE...-Bundesstiftung-zur-Aufarbeitung-der-SED-Diktatur-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot-2022-08-26-at-13-05-43-REWE...-Bundesstiftung-zur-Aufarbeitung-der-SED-Diktatur-150x150.png 150w, https:\/\/www.sachsen-anhalt.freidenker.org\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot-2022-08-26-at-13-05-43-REWE...-Bundesstiftung-zur-Aufarbeitung-der-SED-Diktatur-144x144.png 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Wir leben in einer bewegten Zeit und damit sich bewegt, was sich bewegen soll, vor allen in die gew\u00fcnschte Richtung, wird gelenkt. Ein gutes Mittel zur Lenkung von Menschen, vor allem wenn es gegen deren eigentlichen Interessen geht, ist Angst. Seit Jahren werden immer mehr und gr\u00f6\u00dfere \u00c4ngste gesch\u00fcrt, gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung in einen best\u00e4ndigen Zustand der Angst versetzt, mit dem Ziel sie dadurch gef\u00fcgig zu machen, jeder von den Herrschenden vorgegebenen Politik zu folgen. Alles was den gewollten \u00c4ngsten entgegensteht wird bek\u00e4mpft und das mit zunehmender Intensit\u00e4t, die geistige Manipulation<a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2009\/01\/geistige-manipulierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a> scheint keine Grenzen zu kennen, der Irrationalismus<a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2011\/10\/irrationalismus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a> ist die im allgemeinen praktizierte Methode der herrschenden Ideologie Nachdruck zu verleihen. Das zu diesem Zweck die verschiedensten S\u00e4ue durchs mediale Dorf getrieben werden, versteht sich von selbst, die Menschen sollen sich an die Ringelschw\u00e4nze gew\u00f6hnen und ihnen solange wie m\u00f6glich folgen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Schlimm wird es f\u00fcr die herrschenden Verh\u00e4ltnisse, wenn Erinnerungen geweckt werden und damit zum Beispiel gesellschaftliche Alternativen angesprochen. Das darf nicht sein, das gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Sein der Menschen hierzulande, in der westlichen Wertegemeinschaft, der Hort der b\u00fcrgerlichen Demokratie darf nicht in Frage gestellt werden, weil er vorgeblich ohne Alternative ist, egal wie soziale und freiheitliche Rechte geschleift werden. Und doch kommt es vor, dass Erinnerung medienwirksam publiziert wird, auch wenn diese mit negativen Vorzeichen versehen. So wurde j\u00fcngst wieder an die DDR erinnert, in dem Produkte kritisiert, welche mit DDR werben und positive Erinnerungen hervorbringen k\u00f6nnten. B\u00fcchsensuppe sollte es sein und dank eines Propaganda-Instituts gewann diese Erinnerung sogar einen gewissen Grad an Verbreitung in den Medien. Es wurde sich damit auseinandergesetzt, allerdings nicht immer so wie von den Initiatoren der Kritik gewollt, so dauerte es nicht lang und das Thema wurde wieder fallen gelassen, die Auseinandersetzung mit den B\u00fcchsen und deren Beschriftung war wohl zu hei\u00df, die gew\u00fcnschten Erfolge nicht zu erreichen. Das liegt nun schon drei Wochen zur\u00fcck und es werden andere S\u00e4ue durchs mediale Dorf getrieben, der Verweis auf eine Alternative zum kapitalistischen Sein allerdings tunlichst vermieden, denn wenn das Volk rebelliert, dann soll es so rebellieren, ungelenk, schlecht organisiert, die Losung Tod dem K\u00f6nig, es lebe der K\u00f6nig intonieren, und nicht f\u00fcr eigene Interessen in die Zukunft marschieren.<a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2010\/09\/profit-und-waghalsigkeit-des-kapitals.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Und so ist eine Auseinandersetzung mit vergangener Alternative im Interesse einer humanistischen, sozialen, auf Vernunft und Freiheit gerichteten Zukunft dringend geboten, insbesondere auch wenn die Kr\u00e4fte des Kapitals die propagandistischen Vorlagen liefern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\">Gegenstand der Betrachtung, oder des Kommentars zu dem <a href=\"https:\/\/m.facebook.com\/story.php?story_fbid=pfbid02gF3Mav6Jw1woJn2hpZNQ5RdiGNgjdziMcMLxYxHBeSQxcefCTu3JSHYNDyFy6am8l&amp;id=110325972343711\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag<\/a> eines <a href=\"https:\/\/www.bundesstiftung-aufarbeitung.de\/de\/stiftung\/presse\/pressemitteilungen\/rewe-verharmlost-die-sed-diktatur-direktorin-der-bundesstiftung-aufarbeitung-beklagt-geschichtslosigkeit-des-handelskonzerns-update\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Propaganda-Instituts<\/a>, ist B\u00fcchsensuppe mit DDR-Erinnerung, welche erinnert und erinnern an die Vergangenheit, speziell der sozialistischen in der DDR, soll sich Mensch zumindest nicht positiv. Das positive Erinnerungen geweckt werden k\u00f6nnten, erschreckt und geh\u00f6rt untersagt, am besten die Gegenst\u00e4nde welche positive Erinnerung ausl\u00f6sen k\u00f6nnten verboten. Nun wurde ein l\u00e4ngerer propagandistischer Text zu einem Bild geschrieben, welcher nicht ohne Diskussion und Kommentar im a-sozialem Netz geblieben, ich habe folgenden verfasst und zum Beitrag ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Wir leben im Imperialismus, die h\u00f6chste Form des Kapitalismus und was zu kapitalisieren ist, wird kapitalisiert, auch wenn es Erinnerung ist, welche motivieren soll, bestimmte Produkte zu erwerben und zu konsumieren. Dass diese Erinnerung von einem Propaganda-Institut nicht gewollt, ist nachzuvollziehen, da die Suppe, das Bier oder was sonst noch mit DDR, deren Symbole, Bez\u00fcge versehen, unter Umst\u00e4nden ganz andere Erinnerungen weckt als die gewollten. Ich pers\u00f6nlich habe noch kein Bier getrunken, welches zum Beispiel mit DDR-Emblem, als Staatsreserve bezeichnet, ich habe auch keine der Suppen gegessen, kann also nicht sagen, ob diese so schmecken wie einst die Suppen geschmeckt. Und wer k\u00f6nnte das schon, ich ehrlich gesagt nicht, wer wei\u00df denn noch wie die Suppe vor \u00fcber drei\u00dfig Jahren geschmeckt hat? Selbst wenn gleiche Zutaten verwendet, es sind nicht dieselben.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"more-2046\"><\/a><i>Zum Beispiel wie schmeckte die Suppe in der Schulspeisung, welche es f\u00fcr jedes Kind gegeben, zu einem sehr niedrigen Preis und unter Umst\u00e4nden sogar kostenlos. Nicht alles hat geschmeckt, aber wo gibt es das schon, allerdings hatten die Kinder t\u00e4glich eine warme Mahlzeit in der Schule, was heute zugegebenerma\u00dfen nicht immer der Fall ist. Oder wie verhielt es sich in der DDR mit den Kosten f\u00fcr Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs, Lebensmittel, Miete, Heizkosten, Strom, Wasser etc.? Diese waren niedrig, f\u00fcr jeden erschwinglich, wer soll sich daran schon erinnern, in einer Zeit best\u00e4ndig steigender Preise, wo sich eine zunehmende Zahl von Menschen immer weniger leisten kann was zum Leben notwendig? Vielleicht sagt sich die eine oder der andere, welche einen Aufruf f\u00fcr die Tafeln zu spenden folgen, so ein B\u00fcchschen Suppe w\u00e4re vielleicht nicht schlecht, denn Tafeln und Suppenk\u00fcchen zur Armenspeisung gab es in der DDR nicht. <\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"more\"><\/a><i>Das nun eine Handelskette und Hersteller die DDR mit ihren Produkten in Erinnerung bringen, ist durchaus positiv, aber sicher von diesen anders gedacht als vollbracht, egal, wenn nur die Kasse voll gemacht.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Und machen wir uns doch nichts vor, die NVA war bei der Errichtung von Grenzanlagen (propagandistisch als Mauerbau bezeichnet) zugegen, sie hat aber nie einen Krieg gef\u00fchrt und fremde L\u00e4nder besetzt, wie die Bundeswehr zum Beispiel. Da sich die Bundesregierung aktuell wieder im Krieg befindet, auch gegen das eigene Volk, sogar gegen die eigene nationale Wirtschaft, sind Erinnerungen an die DDR unerw\u00fcnscht. Und vor allem Erfahrungen der Menschen in der DDR mit dem Niedergang, in Folge der westlichen \u00dcbernahme, haben diese den Westdeutschen voraus, sie haben erlebt, wie eine ganze Volkswirtschaft vernichtet, ein ganzes Land deindustrialisiert, wie die Preise f\u00fcr alles was f\u00fcrs Leben notwendig exorbitant stiegen, sie wissen was Inflation ist, auch wenn die Folgen damals noch abgefedert wurden, doch wer soll nun die Folgen abfedern?<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Positive Erinnerung an die DDR ist nicht gewollt, aber notwendig!<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Nur an was werden sich die Menschen erinnern und wer sich erinnert, spricht auch dar\u00fcber und unter Umst\u00e4nden nicht so wie es von der herrschenden Politik gew\u00fcnscht und Propaganda-Institutionen verbreitet.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Dieser Kommentar ist nicht ohne Reaktion geblieben, leider kann ich die Kommentare zum Kommentar nicht kopieren, fr\u00fcher war so etwas m\u00f6glich, heute nicht mehr, jedenfalls nicht so wie ich es gewohnt und so hier nur meine Antworten, wer im a-sozialem Netz pr\u00e4sent, kann dem <a href=\"https:\/\/m.facebook.com\/110325972343711\/posts\/pfbid0cXFANcCDGAi3vDogUCqJD3wghM8sDSC2ik5tT7BNPm7Di4t37Z7F8bN7V8X8pwxHl\/?comment_id=1560996851029004\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link<\/a> folgend die Zusammenh\u00e4nge erlesen.<\/p>\n<p align=\"justify\">erste Antwort: <i>A. R., als in die DDR geborener, dort aufgewachsen, zur Schule gegangen, gelernt, ausgebildet, qualifiziert, gearbeitet, gelebt, wei\u00df ich durchaus, wovon ich schreibe und was Imperialismus ist. Auch weil ich beide gesellschaftliche Systeme kennengelernt habe und in der Lage bin zu vergleichen. Sicher gab es in der DDR-Probleme, war nicht alles so, wie es erstrebenswert gewesen w\u00e4re, aber es war ein neuer Weg, welcher eingeschlagen wurde und neue Wege zu gehen ist immer schwerer als auf alten, ausgetrampelten scheinbar im Kreis zu laufen und festzustellen, dass maximal sich die Fassade \u00e4ndert, welche am Laufband vorbei gezogen wird. Das Elend, \u00fcber welches die Menschen tagt\u00e4glich stolpern, wird den meisten Menschen leider erst bewusst, wenn sie st\u00fcrzen und selbst zum Gegenstand des Stolpern werden.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Ach ja, Sie bekunden eine sehr naive Vorstellung von Imperialismus, f\u00fcr Imperialismus gibt es Wesensmerkmale, Imperialismus betreibt man nicht, er ist ein Entwicklungsstadium im Kapitalismus, das h\u00f6chste und letzte, aber auch ein historisch besonderes, entsteht objektiv auf einer bestimmten Stufe der Produktivkraftentwicklung, konnten Menschen der DDR in der Schule lernen. Russland erf\u00fcllt die Voraussetzungen im Allgemeinen nicht, der Westen, oder die sogenannte westliche Wertegemeinschaft hingegen schon.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Und milit\u00e4rische Auseinandersetzungen, die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, oder die Erg\u00e4nzung der Politik mit anderen Mitteln, braucht den Imperialismus nicht, der Imperialismus diese schon, wie in den letzten Jahren sehr gut an den verschiedensten Kriegen der USA und NATO in der Welt zu sehen, ob in Europa gegen Jugoslawien, oder im Nahen Osten gegen den Irak, etwas weiter weg gegen Afghanistan, oder auf dem afrikanischen Kontinent zum Beispiel gegen Libyen usw. gef\u00fchrt, alles \u00fcbrigens Kriege, welche ohne russische Beteiligung.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Aber unabh\u00e4ngig davon, die DDR hat nie einen Krieg gef\u00fchrt, die BRD kann dieses nicht von sich behaupten, auch lebten die Menschen in der DDR sozial sicher, im Gegensatz zur BRD, weil es ein Recht auf Arbeit gab und niemand um Almosen betteln musste. Was die Menschen im Zuge der Aufl\u00f6sung der DDR erfahren, erlebten, der soziale, kulturelle und materielle Niedergang, die Verarmung breiter Schichten der Bev\u00f6lkerung, die Zerst\u00f6rung der wirtschaftlichen Grundlagen, ist nun f\u00fcr die Gesamtbundesrepublik angedacht, wenn die Folgen der gegenw\u00e4rtigen Politik ber\u00fccksichtigt werden. B\u00fcchsensuppe mit DDR-Emblem wird f\u00fcr die meisten Menschen das kleinste ihrer Probleme sein, wenn sie sich diese noch leisten k\u00f6nnen!<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Zweite Antwort: <i>Richtig, Imperium Romanum, Imperium, nicht Imperialismus. Nun ist es nicht un\u00fcblich bestimmte Begrifflichkeiten umzudeuten, es ist ein Unterschied ob von einzelnen Imperien <\/i><i>(Reichen)<\/i><i> gesprochen, oder von einer Gesellschaftsformation <\/i><i>(die Herrschaft einer bestimmten Produktionsweise, das Reich der international agierenden Monopole)<\/i><i>. Im Zusammenhang mit der Gesellschaftsformation des Kapitalismus ist der Imperialismus <\/i>(wie oben schon erw\u00e4hnt) <i>das h\u00f6chste und letzte, ein besonderes historisches Stadium des Kapitalismus. Dass Sie das nicht so sehen, verwundert nicht und dass sie die heutige Gesellschaft mit einer antiken Gesellschaft vergleichen, oder gar gleichsetzen, \u2026 ja die R\u00f6mer haben schon Stra\u00dfen gebaut, hier lernte man dies im 18, 19 Jahrhundert wieder. Imperialismus ist ein historisches Stadium, der Bezug ist der Kapitalismus, Imperium braucht ebenfalls einen Bezug, wie zum Beispiel Romanum, oder Familien-, Medien-, etc.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Ja das Imperium Romanum, da gab es noch keinen Kapitalismus, aber es hei\u00dft ja auch nicht Imperialismus Romanum, sondern Imperium Romanum, lateinisch, zu gut Deutsch, R\u00f6misches Reich. Imperium also gleich Reich, es wird eine Organisation, eine Staatsform, wobei das R\u00f6mische Reich mehrere im Verlauf der Zeit praktizierte, einem gesellschaftlichen Prozess, einer gesellschaftlichen Entwicklung gegen\u00fcbergestellt. So k\u00f6nnte man sagen, es werden von Ihnen \u00c4pfel mit Birnen verglichen.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Anmerkung im Nachhinein: <i>Begriffe ver\u00e4ndern im Lauf der Geschichte ihre Inhalte, entsprechend sich ver\u00e4ndernder Nutzung, objektiv begr\u00fcndet durch fortschreitende gesellschaftliche Entwicklung. Das ist nicht neu, der Imperialismus hat einen bestimmenden Grundzug, es ist die unbeschr\u00e4nkte Herrschaft des Monopols zur Gewinnung und Sicherung von Monopolprofit. Nichts anderes wird durch die gegenw\u00e4rtige Politik hierzulande betrieben. \u00d6konomische Hauptmerkmale des Imperialismus sind: 1. Konzentration der Produktion und des Kapitals und Bildung von Monopolen, von denen jeweils wenige ganze Industriezweige beherrschen; 2. Verschmelzung der Monopole in der Industrie und im Bankwesen zum Finanzkapital, Entstehung der Finanzoligarchie; 3. der Kapitalexport gewinnt gegen\u00fcber dem Warenexport vorrangige Bedeutung; 4. Herausbildung internationaler Monopole und Monopollistenverb\u00e4nde, die die Welt unter sich in Einflusssph\u00e4ren und M\u00e4rkte aufteilen; 5. die territoriale Aufteilung der Welt unter den imperialistischen Gro\u00dfm\u00e4chten ist abgeschlossen; infolge des Wirkens des objektiven Gesetzes der ungleichm\u00e4\u00dfigen \u00f6konomischen und politischen Entwicklung des Kapitalismus entbrennt zwischen ihnen der Kampf um die Neuaufteilung der Welt. Im Verlauf der Entwicklung \u00e4ndern sich bestimmte Erscheinungsformen dieser Merkmale. So kann der Imperialismus heute schon nicht mehr die Welt insgesamt aufteilen, da es der kapitalistischen Entwicklung entgegenlaufende, den Kapitalismus, Imperialismus \u00fcberwindende, auf gesellschaftlichen Fortschritt gerichtete Entwicklungen gibt. Letztlich hat die Geschichte gezeigt, dass eine solche Bewegung nur eine gesellschaftlich fortschrittliche Bewegung sein kann, wenn sie sich am Sozialismus orientiert. Anstelle des Kapitals und der Kapitalverwertung, die Interessen der Menschheit und deren allgemeine Bed\u00fcrfnisse an vorderster Stelle stellt.<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\"><i>Die DDR war ein sozialistischer Staat, mit allen m\u00f6glichen M\u00e4ngeln, in welchen letztlich die allgemeinen Bed\u00fcrfnisse der Menschen im Mittelpunkt standen. Und wenn heute gegen die DDR gewettert wird, einem Staat, welchen es schon lange nicht mehr gibt, so geht es darum den Sozialismus, als die einzig progressive Alternative zum Kapitalismus, aus dem Ged\u00e4chtnis der Menschen zu dr\u00e4ngen. Da dieses nicht ohne Erfolg in den letzten Jahrzehnten praktiziert, ist auch ein Grund, warum in immer st\u00e4rkeren Ma\u00dfe, mittels einer sich best\u00e4ndig versch\u00e4rfenden a-sozialen Politik, die Interessen der Monopole immer offener vertreten und durchgesetzt werden. Die Idee des Sozialismus kommt nicht irgendwoher, sondern sie entspringt dem Leben der Menschen selbst, egal wie oft versucht wird diese zu erschlagen, sie gewinnt in dem Ma\u00dfe Bedeutung, wie die Verh\u00e4ltnisse sich versch\u00e4rfen, welche die Ursachen ihrer Entstehung und desto mehr die Erkenntnis reift, dass die gesellschaftlichen Probleme nicht innerhalb und mit dem kapitalistischen System zu l\u00f6sen sind, es im Kapitalismus keine Alternative zum Kapitalismus gibt und geben kann. Gegenw\u00e4rtig bef\u00f6rdert die Versch\u00e4rfung der verschiedensten objektiven Widerspr\u00fcche im Kapitalismus selbst, speziell des Grundwiederspruchs des Kapitalismus<a href=\"https:\/\/kucaf.blogspot.com\/2011\/04\/grundwiederspruch-des-kapitalismus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">*<\/a>, die Suche nach Alternative f\u00fcr die Menschen zum gegenw\u00e4rtigen gesellschaftlichen System. Und so mehr dieses System tagt\u00e4glich beweist, dass es nicht in der Lage ist, die dr\u00e4ngenden Probleme der Menschheit zu l\u00f6sen, desto mehr entsteht der Bedarf nach Alternativen. Die Suche nach Alternativen geht in die verschiedensten Richtungen, welche Richtung sich durchsetzen wird, h\u00e4ngt sehr von den Umst\u00e4nden ab, letztlich gibt es aber nur eine wirkliche Alternative, welche gesellschaftlichen Fortschritt hervorbringen wird, den Sozialismus. Allerdings gibt es gegenw\u00e4rtig keine Gruppe, keine popul\u00e4re Organisation, welche dieses Ziel vertritt und in der Lage w\u00e4re, die Massen entsprechend zu organisieren und anzuleiten, so dass sich der Widerstand nicht in einer Hungerrevolte ersch\u00f6pft, sondern die Menschen beginnen ihre Geschicke im gemeinsamen Interesse selbst in die Hand zu nehmen. <\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Th. Loch<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00dcbernommen, allerdings \u00fcberarbeitet: <a href=\"https:\/\/kucaf.home.blog\/2022\/08\/12\/erinnerung-erinnerung-erinnerung-buchsensuppe-es-wird-erinnert-und-es-wird-sich-erinnert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">klick<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir leben in einer bewegten Zeit und damit sich bewegt, was sich bewegen soll, vor allen in die gew\u00fcnschte Richtung, wird gelenkt. Ein gutes Mittel zur Lenkung von Menschen, vor allem wenn es gegen deren eigentlichen Interessen geht, ist Angst. Seit Jahren werden immer mehr und gr\u00f6\u00dfere \u00c4ngste gesch\u00fcrt, gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung in einen best\u00e4ndigen Zustand der Angst versetzt, mit dem Ziel sie dadurch gef\u00fcgig zu machen, jeder von den Herrschenden vorgegebenen Politik zu folgen. 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