Landesverband Sachsen-Anhalt

Öffentliche wissenschaftliche Konferenz zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Freitag, 23. März 2018 von Webredaktion

Marx, Karl Heinrich (05.05.1818 Trier – 14.03.1883 London) genialer Wissenschaftler und Revolutionär der Arbeiterklasse, Begründete den Sozialismus als Wissenschaft. Gemeinsam mit Engels schuf er die nach ihm benannte marxistische Philosophie, den dialektischen und historischen Materialismus, begründete er die politische Ökonomie der Arbeiterklasse und den wissenschaftlichen Kommunismus. Seine Philosophie vollbrachte im philosophischen und sozialtheoretischen Denken der Menschheit eine Revolution. …“*

Und da sich in diesem Jahr der Geburtstag von Marx zum 200ten mal jährt, sollte es nicht nur Anlass sein, seiner zu gedenken, sondern auch sein Werk zu würdigen, in dem sich mit diesen auseinandergesetzt wird. Der aktuelle Freidenker greift das Thema auf und am 28. April 2018 veranstaltet der Deutsche Freidenker-Verband eine öffentliche wissenschaftliche Konferenz zu Marx in Hannover. Individualität und Gesellschaft – Menschenbild und Persönlichkeitstheorie im Marxismus, ist die Veranstaltung überschrieben.

Das Programm ist der nebenstehenden Fotokopie zu entnehmen.

*Philosophen Lexikon, Dietz Verlag Berlin 1987, 4. Auflage, Seite 628 – 643

Marx, Karl Heinrich

Freitag, 23. März 2018 von Webredaktion

(05.05.1818 Trier – 14.03.1883 London) genialer Wissenschaftler und Revolutionär der Arbeiterklasse, Begründete den Sozialismus als Wissenschaft. Gemeinsam mit Engels schuf er die nach ihm benannte marxistische Philosophie, den dialektischen und historischen Materialismus, begründete er die politische Ökonomie der Arbeiterklasse und den wissenschaftlichen Kommunismus. Seine Philosophie vollbrachte im philosophischen und sozialtheoretischen Denken der Menschheit eine Revolution. Marx wurde zum Lehrer und Führer der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung und erzog eine ganze Generation proletarischer Revolutionäre.

Marx stammt aus der Familie eines Rechtsanwalts, in der humanistisches und aufklärerisches Gedankengut sorgsam gepflegt wurde. Sein Vater Heinrich Marx – ein hochgebildeter Mann – war ein Verehrer der Philosophie Kants. Bereits in seiner Jugend kam Marx mit den Ideen der antiken griechischen Literatur und Kunst, der europäischen Aufklärung und der literarischen Klassik in enge Berührung. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Trier wurde er zum Studium der Rechte bestimmt. Er besuchte die Universität Bonn (1835) und ging ein Jahr später nach Berlin. Immatrikuliert an der Juristischen Fakultät, interessierten ihn aber vornehmlich Philosophie und Geschichte. Er hörte Vorlesungen bei Bruno Bauer, Gans, Ritter, Savigny, Schlegel, Steffens u. a., seine besondere Aufmerksamkeit galt jedoch der Philosophie Hegels und der Hegelschen Schule. Im Jahre 1841 schloss er seine Studien mit der Dissertation „Differenz der demokritischen und epikurischen Naturphilosophie“ ab, die er an Philosophischen Fakultät der Universität Jena einreichte. Am 14. April 1841 erfolgte die Ausfertigung seines Doktordiploms; er promovierte „in absentia“.

Marx galt bereits damals als einer der führenden Köpfe der Junghegelianer, wie Feuerbacu u. a. wurde auch ihm durch die preußische Regierung die akademische Laufbahn verwert. 1842 trat er in die Redaktion der „Rheinischen Zeitung“ ein. In jener Zeit begann sein Übergang von den Positionen der revolutionären Demokraten zu denen des Kommunismus und des philosophischen Materialismus. Nachdem die „Rheinische Zeitung“ durch einen Erlass der preußischen Regierung verboten worden war, siedelte er mit seiner Frau – er hatte am 19. Juni 1843 seine Jugendgefährten Jenny von Westphalen geheiratet – nach Paris über. Hier gab er gemeinsam mit Ruge die „Deutsch-Französischen Jahrbücher“ heraus. In seinen beiden Beiträgen zu diesem Journal – „Zur Judenfrage“ und „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphislosophie“ – vollzog er den endgültigen Übergang vom revolutionären Demokratismus zum wissenschaftlichen Kommunismus. Marx war in Paris mit Heinrich Heine und Georg Herwegh bekannt, er vertiefte sich in Studien der Französischen Revolution von 1789 und liest Schriften politischer Ökonomen des englischen Bürgertums.

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Aufruf zum Ostermarsch – am 02.04.2018 in Letzlingen / Sachsen – Anhalt

Mittwoch, 14. März 2018 von Webredaktion

Bildschirmfoto 2018-03-12, 14:39Uhr

Ostermärsche 2018 finden an verschiedenen Orten statt und auch wenn die Teilnehmerzahlen nicht mehr jene sind, wie in den Anfangsjahren der Ostermärsche, ist ihre Bedeutung allerdings gestiegen. Es ist wichtig den Kampf gegen den Krieg zu führen, egal ob in seiner praktischen Entfaltung, in Vorbereitung, oder in Planung. Die Kriegsgefahr war in den letzten Jahrzehnten nie so hoch wie heute, die NATO hat erhebliche Truppen an der russischen Grenze stationiert, führt dort große Manöver durch und es wird weiter aufgerüstet. Weitere Krisenherde werden geschaffen, bestehende ausgeweitet und Kriege verschärft. Der Kampf um Einflusssphären nimmt zu, was auch gut an sich zuspitzenden Widersprüchen zwischen den ökonomischen Machtzentren USA, EU und Japan zu sehen ist. Die EU beschleunigen den Aufbau ihrer Militärstrukturen, die USA versuchen dem mit stärkerer Bindung verschiedener EU-Staaten, insbesondere der Bundesrepublik, an die NATO, entgegenzuwirken.

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