Landesverband Sachsen-Anhalt

Erinnerung, Erinnerung, Erinnerung, … Büchsensuppe, es wird erinnert und es wird sich erinnert.

Sonntag, 28. August 2022 von Webredaktion

Wir leben in einer bewegten Zeit und damit sich bewegt, was sich bewegen soll, vor allen in die gewünschte Richtung, wird gelenkt. Ein gutes Mittel zur Lenkung von Menschen, vor allem wenn es gegen deren eigentlichen Interessen geht, ist Angst. Seit Jahren werden immer mehr und größere Ängste geschürt, große Teile der Bevölkerung in einen beständigen Zustand der Angst versetzt, mit dem Ziel sie dadurch gefügig zu machen, jeder von den Herrschenden vorgegebenen Politik zu folgen. Alles was den gewollten Ängsten entgegensteht wird bekämpft und das mit zunehmender Intensität, die geistige Manipulation* scheint keine Grenzen zu kennen, der Irrationalismus* ist die im allgemeinen praktizierte Methode der herrschenden Ideologie Nachdruck zu verleihen. Das zu diesem Zweck die verschiedensten Säue durchs mediale Dorf getrieben werden, versteht sich von selbst, die Menschen sollen sich an die Ringelschwänze gewöhnen und ihnen solange wie möglich folgen.

Schlimm wird es für die herrschenden Verhältnisse, wenn Erinnerungen geweckt werden und damit zum Beispiel gesellschaftliche Alternativen angesprochen. Das darf nicht sein, das gegenwärtige gesellschaftliche Sein der Menschen hierzulande, in der westlichen Wertegemeinschaft, der Hort der bürgerlichen Demokratie darf nicht in Frage gestellt werden, weil er vorgeblich ohne Alternative ist, egal wie soziale und freiheitliche Rechte geschleift werden. Und doch kommt es vor, dass Erinnerung medienwirksam publiziert wird, auch wenn diese mit negativen Vorzeichen versehen. So wurde jüngst wieder an die DDR erinnert, in dem Produkte kritisiert, welche mit DDR werben und positive Erinnerungen hervorbringen könnten. Büchsensuppe sollte es sein und dank eines Propaganda-Instituts gewann diese Erinnerung sogar einen gewissen Grad an Verbreitung in den Medien. Es wurde sich damit auseinandergesetzt, allerdings nicht immer so wie von den Initiatoren der Kritik gewollt, so dauerte es nicht lang und das Thema wurde wieder fallen gelassen, die Auseinandersetzung mit den Büchsen und deren Beschriftung war wohl zu heiß, die gewünschten Erfolge nicht zu erreichen. Das liegt nun schon drei Wochen zurück und es werden andere Säue durchs mediale Dorf getrieben, der Verweis auf eine Alternative zum kapitalistischen Sein allerdings tunlichst vermieden, denn wenn das Volk rebelliert, dann soll es so rebellieren, ungelenk, schlecht organisiert, die Losung Tod dem König, es lebe der König intonieren, und nicht für eigene Interessen in die Zukunft marschieren.*

Und so ist eine Auseinandersetzung mit vergangener Alternative im Interesse einer humanistischen, sozialen, auf Vernunft und Freiheit gerichteten Zukunft dringend geboten, insbesondere auch wenn die Kräfte des Kapitals die propagandistischen Vorlagen liefern.

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Der Krieg ist verloren, auch der Wirtschaftskrieg, … der Propagandafeldzug geht weiter!?!

Donnerstag, 04. August 2022 von Webredaktion

Gas kann fließen, oder auch nicht! Eine Turbine ist repariert, … ist sie das? Wenn Dokumentationen fehlen, oder nicht vollständig sind? Kenn ich selbst aus früherer Tätigkeit, wenn Aggregate zu reparieren waren, gab es für jeden Tätigkeitsbereich zumindest ein Protokoll, welches abzuarbeiten war und in dem entsprechende Ergebnisse vermerkt wurden, desto mehr technische Komponenten ein Aggregat, desto umfassender die Protokolle.

Nun ja, nach langem Streit hat Kanada die Turbine freigegeben und in die Bundesrepublik reisen lassen, dort ist sie angekommen, wurde aufgestellt, damit der Bundeskanzler sie medienwirksam betrachten kann. Seine Kompetenzen als Turbinenbauer sind legendär und so lässt er sich vor der Turbine ablichten. Neu sind die Diskussionen um diese Turbine nicht, lang haben sie sich hingezogen und nun ist sie endlich da und wurde für einen Pressetermin bereitgestellt, der allgemeinen antirussischen Propaganda dienlich, denn Russland kann ja nun liefern, seine Verpflichtungen einhalten.

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Gedanken zum Tag …, gestern …, heute …, wie auch immer, es wird schlimmer!

Mittwoch, 22. Juni 2022 von Webredaktion

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Krieg dem Krieg, es lebe der Krieg, es wird sich ruiniert für den Sieg! Und dies nicht erstmalig in der Geschichte, denn in jedem kapitalistisch/imperialistisch motivierten Krieg geht es vor allem auch um Produktivkraftvernichtung, gerade der überschüssigen Hautproduktivkraft. So haben die deutschen Faschisten wären ihrer Regierung aus über 6 Millionen arbeitslosen Deutschen, über 6 Millionen tote Deutsche gemacht, die Zerstörungen im Land waren enorm, es gab wieder viel aufzubauen und damit Kapital zu akkumuliere. Im Westen nannte man es Wirtschaftswunder, geboren aus den Gebeinen von über 6 Millionen toten Deutschen hierzulande, und über 50 Millionen Toter anderer Völker und Nationen. Nun ziehen die Deutschen wieder los, jedenfalls wenn es nach dem Willen der deutschen Regierung geht, in der Hoffnung diesmal die richtigen Partner an der Seite zu haben, um Krieg zu gewinnen. Der Kampf hatte lange schon begonnen, militärisch wurde aufgerüstet und wird weiter aufgerüstet, der ökonomische Kampf ist längst eingeläutet und wird mit enormem Aufwand geführt, der ideologische Kampf hatte eigentlich nie aufgehört.

Ja der ökonomische Kampf, er tobt besonders heftig und die EU kann nicht genug die Sanktionskeule schwingen, allerdings landet sie die heftigsten Treffer an ihrem eigenen Kopf. Da muss die Propaganda helfen, sie ist ein Mittel des ideologischen Kampfes und wenn es schon gegen den eigenen Kopf geht, dann muss zumindest der ausgemachte Gegner schuld sein, warum steckt er die Treffer nicht so ein, wie es westliche Politiker wünschen? Der politische Kampf nimmt neue Formen an, es wird die Politik ergänzt, mit kriegerischen Mitteln geführt, auch wenn die eigenen Truppen noch nicht in den Kampf geworfen werden, die Stellvertreter dürfen bluten, der Westen liefert die Waffen, das ukrainische Volk das Fleisch. Und so berichten die Medien und dichten, Zusammenhänge wie sie gern gesehen, in der Realität aber nicht bestehen. So fanden sich an einem Tag viele Texte zum Krieg und zum vermeintlichen Sieg, zu Schuld und hätte, wenn und aber, auf einer Seite, das meiste nur Gelaber, denn:

Wer das Gas hat, entscheidet darüber, wer das Gas bekommt und nicht wer das Gas bekommt, entscheidet darüber, wer das Gas hat! Selbst das Deppenkarussell in der Politik hierzulande scheint diese Erkenntnis nach und nach zu gewinnen. (more…)

Demnächst unkenntliches Ausfragen dank Vermummter?

Montag, 25. April 2022 von Webredaktion

Ein Land zählt durch“, ist ein Beitrag in der MZ vom Wochenende (23./24.04.22) überschrieben, es geht um den „Zensus 2022, Hunderttausende Bürger in Sachsen-Anhalt müssen dem Staat in diesem Jahr Daten über sich und ihr Leben preisgeben.“ Also werden offiziell und mit freiwilligen Helfern, welche mit „rund 800 Euro“ entschädigt werden, egal welchen Schaden sie anrichten, wenn sie befragen, Menschen befragt.

270.000 Bürger sollen befragt werden, also mehr als jeder zehnte und aus den erhobenen Zahlen wird hochgerechnet, wobei „70 Prozent der Auserwählten erhalten den weiterführenden Fragebogen.“ Diese dürfen dann vielleicht noch Auskunft darüber geben, welche sexuellen Gewohnheiten sie haben, ob sie männlich, weiblich oder sächlich, also undifferenziert sind. Spielt in Zukunft sicher eine Rolle bei der Planung von Unisextoiletten. Immerhin ist es wichtig, wie viel Urinale in Zukunft sitzend geplant werden müssen und wie viele für den klassischen Stehendpinkler. Damit die ganze Befragung anonym, werden die Befragungen der Auserwählten verschleiert an der Haustür durchgeführt. Die Gesichter der freiwilligen Helfer sollten nicht zu erkennen sein, nachdem sich die Helfer mit „einem speziellen Ausweis“, welchen wahrscheinlich die Auserwählten vordem noch nie gesehen und „ihrem Pass als Zensus-Interviewer“ ausgewiesen haben.

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„Frieden, Freiheit, keine Diktatur“, … Demo in HBS

Dienstag, 21. Dezember 2021 von Webredaktion

„Frieden, Freiheit, keine Diktatur“, wurde gerufen, auf einer Demo, gegen die mit Virus begründeten Maßnahmen und deren Folgen, gestern (20.12.2021) in Halberstadt. Viele waren gekommen, ich kann nicht genau sagen wie viele es waren, welche über eine Stunde durch die Stadt spazierten. Die MZ schreibt heute von 1000 bis 1800 Teilnehmer, es werden wohl mindestens doppelt so viel gewesen sein, einen Block habe ich durchgezählt, kam so auf 100 und das war nur ein geringer Teil, von der Mitte des Zuges aus betrachtet, nach vorn und hinten geblickt, so weit wie es zu überschauen war, könnten es 3000 bis 4000 gewesen sein. Die Polizei filmte von verschiedenen Standpunkten und kann bestimmt eine ziemlich genaue Zahl verkünden, welche allerdings der allgemeinen Propaganda nicht dienlich. Und um Propaganda geht es auch im MZ-Bericht, nämlich es geht nicht um den Protest, sondern um den „Protest gegen den Corona-Protest“, welcher von der Polizei gut behütet, mit Absperrgitter gesichert, die Demonstrierenden nicht, oder maximal nur marginal interessierte. Es waren ein paar Hänseln, welche mit Affenschal bekleidet einige Transparente hielten.

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Der jammernde Wessie und eine These.

Mittwoch, 29. April 2020 von Webredaktion

Ein Beitrag in der MZ, um Bereicherung auf Kosten der Bürger der DDR ist es gegangen, nicht offensichtlich, offensichtlich wurde das Problem anders angegangen, die Leiden eines Forstwirtes wurden geschildert. Nur wie ist der Forstwirt zu seinem Eigentum im Harz gekommen? Er hat es erworben, nach 1990 und sich damit einen Lebenstraum erfüllt, für viele Ostdeutsche wurden die Ereignisse nach 1990 zum Albtraum, manch einer konnte auch profitieren und von diesen Ereignissen partizipieren, auch wenn dafür gelegentlich in den Anus so manchen Wessies gekrochen werden musste. Das Anusraupenprinzip förderte manche Kariere, allerdings leben Anusraupen in der Regel im Dunkel, so dass sie selbst von Lichtblicken verschont bleiben.

Der Forstwirt im Beitrag war kein Ostdeutscher, er konnte günstig Wald erwerben und sich so auf Kosten der DDR-Bürger bereichern. Nun hatten zwei heiße Sommer und ein Käfer seinem alten Wald kräftig zugesetzt, so das er mit den Folgen zu kämpfen hat. Sicher gehört er nicht zu den großen Profiteuren des ausschlachten von DDR-Volksvermögen, er ist nur ein kleiner Schmarotzer, aber sein Beispiel ist durchaus bezeichnend.

Drei Texte habe ich geschrieben, sozusagen eine Trilogie, welche unter der Überschrift eines der Beiträge zusammengefasst werden kann.

Der jammernde Wessie, übrigens eine Eigenschaft, welche etliche Ostdeutsche von Westdeutschen sehr schnell gelernt haben.

1.) … die Sorgen und Nöte eines Forstwirtes …

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