Landesverband Sachsen-Anhalt

Termine

Freitag, 29. April 2022 von Webredaktion

Liebe Freidenkerfreunde,

zunächst folgende Korrekturen:

Infolge Terminüberschneidungen müssen sowohl der nächste Stammtisch in Halle, ursprünglicher Termin 29.4.2022, als auch das in der letzten Terminliste als

„Freidenker-Wochenende am Harz Quedlinburg verschiedene Stationen, Einzelheiten werden noch genannt“ angekündigte Wochenende, ursprünglich 30.April/1.Mai 2022, verschoben werden, wobei die Reservetermine noch nicht feststehen.

Damit sieht die Terminleiste der Freidenker/Sachsen-Anhalt für den nächsten Monat wie folgt aus:

– 30.April/1.Mai verschiedene Orte

– 6.Mai, 19.00 Uhr Quedlinburg, Pölkenhof (Pölkenstraße)

Im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings wird das Buch Orlog vorgestellt. Darin geht es um Namibia. Siehe Interview mit dem Referenten und Autor in der letzten Wochenendausgabe der jungen Welt!

– 9.Mai, 17.00 Uhr Zeitz, Michaelisfriedhof (Gleinaer Straße)

Ehrung der Sowjetsoldaten anläßlich des Tages des Sieges über den Faschismus. Gemeinsame Veranstaltung mit der KPD Zeitz und dem ORT Zeitz.

– 17.Mai, ab 16.30 Uhr Zeitz, Cafe am Neumarkt (Neumarkt) Freidenker-Stammtisch Zeitz

– 26.Mai Himmelfahrtskommandos, verschiedene Orte

z.B. mit dem Landesvorsitzenden auf einen weiteren Abschnitt des Georg-Kresse-Weges im Vogtländischen, Start auf den Spuren der aufständischen Bauern des Dreißigjährigen Krieges ist um 8.31 Uhr am Bahnhof Hohenleuben.

Unterwegs Besuch beim DDR-Schauspieler Wilfried Pucher, der sich schon auf uns freut.

Möglich wäre auch ein Abstecher zum Radrennfahrer Thomas Barth, früherer Kapitän der DDR-Straßen-Radsport-Nationalmannschaft, was aber wohl an diesem Tage unsere Kapazitäten überfordern wird.

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„Frieden, Freiheit, keine Diktatur“, … Demo in HBS

Dienstag, 21. Dezember 2021 von Webredaktion

„Frieden, Freiheit, keine Diktatur“, wurde gerufen, auf einer Demo, gegen die mit Virus begründeten Maßnahmen und deren Folgen, gestern (20.12.2021) in Halberstadt. Viele waren gekommen, ich kann nicht genau sagen wie viele es waren, welche über eine Stunde durch die Stadt spazierten. Die MZ schreibt heute von 1000 bis 1800 Teilnehmer, es werden wohl mindestens doppelt so viel gewesen sein, einen Block habe ich durchgezählt, kam so auf 100 und das war nur ein geringer Teil, von der Mitte des Zuges aus betrachtet, nach vorn und hinten geblickt, so weit wie es zu überschauen war, könnten es 3000 bis 4000 gewesen sein. Die Polizei filmte von verschiedenen Standpunkten und kann bestimmt eine ziemlich genaue Zahl verkünden, welche allerdings der allgemeinen Propaganda nicht dienlich. Und um Propaganda geht es auch im MZ-Bericht, nämlich es geht nicht um den Protest, sondern um den „Protest gegen den Corona-Protest“, welcher von der Polizei gut behütet, mit Absperrgitter gesichert, die Demonstrierenden nicht, oder maximal nur marginal interessierte. Es waren ein paar Hänseln, welche mit Affenschal bekleidet einige Transparente hielten.

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Zitat des Tages. (Gedanken zur Pandemie?)

Dienstag, 14. Dezember 2021 von Webredaktion

Erschien darauf mit bunten Farben

Die junge Königin im Glas,

Hier war die Arznei, die Partienten starben,

Und niemand fragte: wer genas?

So haben wir mit höllischen Latwerdgen

In diesen Tälern, diesen Bergen

Weit schlimmer als die Pest getobt.

Ich habe selbst den Gift an Tausende gegeben,

Sie welkten hin, ich muß erleben,

Daß man die feigen Mörder lobt.

 

Goethe, Faust Der Tragödie erster Teil, Verlag Philipp Recklam jun. Leipzig, 1988, Seite: 35 -37.

Pressemitteilung – Aufruf

Samstag, 11. Dezember 2021 von Webredaktion

Von der zentralen Seite des Deutschen Freidenker-Verbandes übernommen:

Pressemitteilung

Deutscher Freidenker-Verband zur Vereidigung der neuen Bundesregierung am 8. Dezember 2021

Neustart der Kampagne für eine neue, friedliche Orientierung der Außenpolitik Deutschlands

Der neu gewählte Bundeskanzler Olaf Scholz und die Mitglieder seiner Regierung haben heute, am 8. Dezember 2021, ihren Amtseid abgelegt, der gemäß Artikel 56 des Grundgesetzes wie folgt lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Viele Deutsche fragen sich: Werden die Damen und Herren in ihren neuen Ämtern das Friedensgebot des Grundgesetzes und der Charta der Vereinten Nationen einhalten? Werden sie den Schaden abwenden, der dem deutschen Volk droht, wenn Deutschland weiter Mitglied im NATO-Kriegspakt bleibt? Werden sie Gerechtigkeit üben gegen die friedliebende Mehrheit der Deutschen, die ein gutes Verhältnis zu Russland und China wollen? Das außenpolitische Programm der Ampel-Koalition bestätigt schlimmste Befürchtungen. Es befürwortet eine weitere, verschärfte Beteiligung Deutschlands an der aggressiven Einkreisung Russlands und Chinas. Es missachtet die historische Lehre, dass Frieden in Europa nur mit und nicht gegen Russland zu haben ist.

Friedliche Alternativen sind dringend erforderlich. Die Friedensbewegung ist vor ernste Herausforderungen gestellt. Mit dem Aufruf „NATO raus aus Deutschland! Deutschland raus aus der NATO! Freundschaft mit Russland und China!“ startet mit dem Tag der Amtseinführung der neuen Bundesregierung eine aktualisierte Kampagne als Beitrag zu einer neuen, friedlichen Orientierung der deutschen Außenpolitik.

Die Kampagne wurde vom Deutschen Freidenker-Verband e.V. initiiert. Sie wird von namhaften Erstunterzeichnern sowie weiteren Organisationen der Friedensbewegung unterstützt.

Wir fordern alle friedliebenden Menschen im Lande nachdrücklich auf, die Kampagne zu unterstützen. Der Aufruf kann auch digital unterschrieben werden: https://neinzurnato.de/

Aufruf

NATO RAUS AUS DEUTSCHLAND!
DEUTSCHLAND RAUS AUS DER NATO!
FREUNDSCHAFT MIT RUSSLAND UND CHINA!
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Quedlinburger Weihnachtsgeschichte – kriegerische Weihnachten.

Dienstag, 07. Dezember 2021 von Webredaktion

Die Repressionen gegen das eigene Volk werden verstärkt, die Aggressivität nach Außen nimmt zu, die neue Regierung lässt wenig Gutes erahnen, eigentlich nichts. Allerdings kann beobachtet werden, dass der Widerstand wächst, hier im Harzkreis finden Protestveranstaltungen statt, letzte Woche (29.11.2021) waren es in Halberstadt ca. 1.300 Menschen, (am 06.12. waren es in Halberstadt über 2.000, manche Quellen berichten von wesentlich mehr) welche demonstrativ durch die Stadt spazierten, in anderen Städten waren die Protestveranstaltungen kleiner, allerdings sind sie im Werden begriffen. Die Medien ignorieren diese ganz, oder berichten maximal am Rande, wenn eine Veranstaltung unter den Verdacht fällt, nicht angemeldet gewesen zu sein. Die Polizeipräsenz ist trotzdem enorm. Aus den Protesten im letzten Jahr wurden Lehren gezogen, es beginnt sich zu organisieren, was damals noch sporadisch. Das solch Widerstand diskreditiert und bekämpft wird, versteht sich schon fast von selbst, dass er trotzdem zunimmt, zeugt von der Bedeutung der zu lösenden Probleme und deren Erkenntnis.

Durch die Politik hingegen wird das Völkchen weiter vorgeführt und diszipliniert und viel zu viele lassen sich bereitwillig vorführen und disziplinieren. Gelegentlich taugt sogar ein Weihnachtsmarkt solchen Zwecken. Der Weihnachtsmarkt in Quedlinburg war nicht abgesagt worden, wie in anderen Städten, kann allerdings auch daran gelegen haben, dass die QTM-GmbH, ein städtisches Unternehmen, den Standbetreibern die Gebühren hätte zurück erststatten müssen, welche diese im Vorfeld schon entrichten mussten und das war nicht wenig, einige 100 Tausend Euro könnten es schon gewesen sein. Eine Rückzahlung also sicher nicht so einfach, es wurde fürs Geld schon eingekauft, zum Beispiel Sicherheit.

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Kurzer Bericht, es war sehr interessant, von belebenden Diskussionen begleitet.

Montag, 23. August 2021 von Webredaktion

Das diesjährige Freidenkertreffen in Sachsen-Anhalt ist Geschichte, die Veranstaltungen waren gut besucht, die Diskussionen reichlich und substanziell, Erfahrungen wurden ausgetauscht und über zukünftige Entwicklungen gesprochen. Zu den Veranstaltungen, welche mit den verschiedensten Partnern realisiert wurden, konnten weitere Gäste begrüßt werden. Am Freitag las Hartmut König aus seiner Autobiographie „Warten wir die Zukunft ab“ und wie für einen Barden üblich, begleitete er seine Lesung mit Gitarre und Gesang. Die Gelegenheit nutzend, erwarben etliche Teilnehmer seine Autobiographie, welche interessant und gut zu lesen und Geschichte aus einen „etwas anderen“ Blickwinkel aufarbeitet. Kenntnisse über das Leben in der DDR, insbesondere praktische Erfahrungen mit dem Leben in der DDR sind dabei durchaus hilfreich. Manch einer entschied sich auch für eine CD, oder auch für sein neues Büchlein, „Limericks aus tausendundeiner Sitzung“.

Nach der Veranstaltung begaben sich die meisten Teilnehmer und Besucher in den Außenbereich eines Lokals, aßen, tranken und diskutierten bis Mitternacht die verschiedensten Themen. Das war der Freitagabend!

Am Samstag trafen sich Freidenker aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und ihre Gäste, zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Demokratie. Nach dem der Landesvorsitzende des DFV von Sachsen-Anhalt einen einleitenden Kurzvortrag gehalten, in dem auch auf die historische Entstehung des Begriffes Demokratie eingegangen, etwas anders als im Allgemeinen üblich hergeleitet, entwickelte sich eine interessante Diskussion, in welcher die Demokratie als eine Staatsform, deren Inhalt vom Charakter des jeweiligen Staates bestimmt wird, klassifiziert wurde. Nach der Mittagspause ging es um 14:00 Uhr zur Stadtführung, Treffpunkt war am Quedlinburger Roland, vor dem Rathaus. Schwerpunkt der Führung war Demokratie, oder besser die verschiedensten Staatsformen, von Entstehung der Stadt, bis in die Gegenwart. Das in diesem Zusammenhang auch der Teufel Erwähnung fand, literarische Bezüge eine Rolle spielten und es durch die Hölle ging, braucht eigentlich nicht gesondert erwähnt werden, wenn der Teufel heute nicht im Detail stecken würde. Warum das so ist, war ebenfalls zu erfahren, genauso wie von den herrschaftlichen Beziehungen der Bürger zum Stift auf dem Burgberg und innerhalb der Mauern der Stadt, als diese noch ihre schützende Bedeutung hatten. (more…)



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