Ein Kommentar, ein Gedanke, was ist schon Sprache, wo ist die Schranke …?
Es ist interessant, ein Schrei geht durch die Medien, es wurde, ja wenn nicht noch schlimmer, die Nationalhymne der DDR gesungen, nach dem über Krieg und Frieden nachgedacht und sich so mancher Gedanke über deutsche Politiker gemacht. Die Ergebnisse, nun ja, ein Kabarettist spricht war, nun sind die ersten Klagen da. Vor 5 Tagen fand sich ein Bildchen im Netz, wo seit dem mehrere Kommentare verweilen, so auch der folgende:
Und so wird mit zweierlei Maß gemessen, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, manches allerdings heißer …, wie es gerade passt, gebraucht wird und instrumentalisiert werden kann. Zur Verantwortung werden führende Politiker in diesem Land nicht gezogen, egal was sie verbogen, ihre Kritiker hingegen schon! Ja, was ist der ehrlichen Meinung Lohn? Es ist das Spiel mit den Worten, welches dargeboten, die Sprache ist reich und das Gleichnis schreckt, wie eine Metapher, erschreckt es oft den Gaffer!
13:52
„Kunst ist eine gefährliche Waffe, gefährlich auch für den, der sie einsetzt.“ schreibt Peter Hacks und führt fort: „Die Kunst ist das Bewusstsein einer Gesellschaft, an ihr hat sie ihr Für-Sich und ihren Willen. Vermöge der Kunst ist die Gesellschaft fähig, mit sich ins Reine zu kommen, wodurch sie an Rüstigkeit gewinnt. Einbegriffen freilich ist die Fähigkeit, sich in Frage zu stellen. Eine Nation, die Kunst hat, hat in den Apfel gebissen: sie kann zu sich selbst ja und nein sagen.
Ehe eine Regierung die Freiheit zu einem Nein zulässt, verzichtet sie doch lieber auf das Ja, es geht, denkt sie, ohne das. Regierungen wollen nicht unbedingt Freude an ihren Völkern haben. Hinreicht, wenn sie keinen Ärger mit ihnen haben.“* …