Landesverband Sachsen-Anhalt

… nachdenken ist besser, Cui bono?

Freitag, 06. November 2015 von Thomas
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Bearbeitetes Bildschirmfoto

Transparenter Gegenstand einer Betrachtung, welcher sich mit organisierter Transparenz beschäftigt und deren Motivation und Funktion zu ergründen versucht. Wobei dieser Versuch durchaus gelingt, wenn sich mit dem gesamten Gegenstand der Betrachtung beschäftigt wird und nicht nur ein Teil des Textes Berücksichtigung findet. Letzteres ist auf einer Seite im Internet der Fall, auf welche ich dank der Mailingliste der Freidenker aufmerksam wurde. Auf der Seite selbst wird sich mit einem Text des Deutschen Freidenker-Verbandes auseinandergesetzt, wobei es den Anschein hat, dass sich eher mit bestimmten Ausdrucksformen und verwendeten Begriffen beschäftigt wird, als mit dem Inhalt. Nach einer irreführenden Überschrift wird praktischerweise anfänglich gelobt, ein jein zelebriert, um sich dann dem Text undifferenziert zu näher und ihm einer dementsprechenden Kritik auszusetzen. Das es im Text nicht um Transparenz im Allgemeinen, sondern im Besonderen geht, spielt beim Kritiker keine Rolle. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, Transparenz ein Gebot der Stunde, ein Modewort, welches gern verwendet wird und so manche Lösung verspricht, gar institutionell betrieben, kritisch zu betrachten. So scheint Kritik nicht angebracht, an institutionalisierter Transparenz! Aber es scheint ja die Sonne, wobei der Autor die Hintergründe mancher sich mit Transparenz beschäftigenden Institution lieber im Dunkel lässt. Und gerade um letzteres geht es im gegenständlichen Text seiner Ausführungen, vollständig zu finden auf der Seite des DFV als PDF-Datei. Es werden Hintergründe manch nach Transparenz strebender Organisiertheit erhellt. So wird der Illusion von Transparenz fürs Volk kein Zucker gegeben, sondern festgestellt, warum es mancher Organisation mit Transparenz im Namen eigentlich geht und warum der Verband sich an dergleichen Organisiertheit nicht beteiligt.

Und wusste nicht des Volkes Mund früher schon zu verkünden: „wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“
Letztlich geht es im Text des DFV also um eine Begründung, warum der DFV sich an einer bestimmten Initiative nicht beteiligen wird!
Übrigens sind im Text einige Links enthalten, welche sinnvollerweise als Beleg und Ergänzung zu nutzen sind. Ein Link führt zur aufklärerischen Auseinandersetzung mit Begriffsinhalten und gerade auch dieser Punkt sollte Berücksichtigung finden, wenn sich mit Erklärungen des DFV beschäftigt wird.
Zum Beitrag, mit dem Verweis auf diesen Beitrag, habe ich folgenden Kommentar in der Mailingliste hinterlassen:

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Zu den Ereignissen in der Ukraine und ein offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sonntag, 13. April 2014 von Thomas

Hier sei auf zwei Initiativen/Veröffentlichungen des Deutschen Freidenkerverbandes verwiesen, welche im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in der Ukraine zu sehen sind. Beide Texte finden sich auf der Seite des Freidenkerverbandes, der erste Text ist überschrieben mit: Der Aggressor heißt NATO, er wurde von der Jungen Welt am 07.04.2014 auf Seite 10 abgedruckt.

Der zweite Text wird im Folgenden ohne Unterschriftenliste wiedergegeben:

OFFENER BRIEF

an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Der Deutsche Freidenker-Verband warnt, gemeinsam mit anderen dem Frieden verpflichteten Verbänden und Vereinen, vor der weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland.

Wir verlangen ein Ende der Feindbildproduktion und Desinformation sowie der antirussischen Kampagnen und der Dämonisierung des Präsidenten Putin.

Europa gehört allen Völkern und Nationen Europas, es braucht ein friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen. Dies erfordert die Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen und partnerschaftliche Beziehungen zur Ukraine wie zu Russland.

Die Strategie der USA läuft auf eine Spaltung Europas und eine Konfrontation mit Russland hinaus und schadet den Interessen der europäischen Länder.

Wir fordern von der deutschen Bundesregierung:

  1. Keine Unterstützung der US-Strategie einer Spaltung Europas durch Wiedererrichtung eines Eisernen Vorhangs.
  2. Keine Sanktionen gegenüber Russland, zumal sie den wirtschaftlichen und Arbeitsmarktinteressen in Deutschland und den europäischen Ländern ebenso schaden wie den Interessen an stabilen und partnerschaftlichen Beziehungen.
  3. Stopp der Ausdehnung der NATO nach Osten und der militärischen Einkreisung Russlands, die NATO darf nicht bis zur Grenze Russlands vorrücken, die Ukraine nicht in die Militärstruktur der EU eingebunden werden
  4. Unterstützung für eine demokratische Ukraine, ohne Faschismus und Revanchismus, mit gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu Westeuropa und Russland.
  5. Keine Steuergelder für die finanzielle, logistische und Ausbildungs-Unterstützung von faschistischen Organisationen.

Unterschrieben von:

 

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