Landesverband Sachsen-Anhalt

Zu den Ereignissen in der Ukraine und ein offener Brief an die Bundeskanzlerin

Hier sei auf zwei Initiativen/Veröffentlichungen des Deutschen Freidenkerverbandes verwiesen, welche im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in der Ukraine zu sehen sind. Beide Texte finden sich auf der Seite des Freidenkerverbandes, der erste Text ist überschrieben mit: Der Aggressor heißt NATO, er wurde von der Jungen Welt am 07.04.2014 auf Seite 10 abgedruckt.

Der zweite Text wird im Folgenden ohne Unterschriftenliste wiedergegeben:

OFFENER BRIEF

an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Der Deutsche Freidenker-Verband warnt, gemeinsam mit anderen dem Frieden verpflichteten Verbänden und Vereinen, vor der weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland.

Wir verlangen ein Ende der Feindbildproduktion und Desinformation sowie der antirussischen Kampagnen und der Dämonisierung des Präsidenten Putin.

Europa gehört allen Völkern und Nationen Europas, es braucht ein friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen. Dies erfordert die Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen und partnerschaftliche Beziehungen zur Ukraine wie zu Russland.

Die Strategie der USA läuft auf eine Spaltung Europas und eine Konfrontation mit Russland hinaus und schadet den Interessen der europäischen Länder.

Wir fordern von der deutschen Bundesregierung:

  1. Keine Unterstützung der US-Strategie einer Spaltung Europas durch Wiedererrichtung eines Eisernen Vorhangs.
  2. Keine Sanktionen gegenüber Russland, zumal sie den wirtschaftlichen und Arbeitsmarktinteressen in Deutschland und den europäischen Ländern ebenso schaden wie den Interessen an stabilen und partnerschaftlichen Beziehungen.
  3. Stopp der Ausdehnung der NATO nach Osten und der militärischen Einkreisung Russlands, die NATO darf nicht bis zur Grenze Russlands vorrücken, die Ukraine nicht in die Militärstruktur der EU eingebunden werden
  4. Unterstützung für eine demokratische Ukraine, ohne Faschismus und Revanchismus, mit gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu Westeuropa und Russland.
  5. Keine Steuergelder für die finanzielle, logistische und Ausbildungs-Unterstützung von faschistischen Organisationen.

Unterschrieben von:

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 13. April 2014 um 13:55 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Aktuelles abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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