Selbst bestimmen, wie wir denken und wofür wir leben wollen.
Freidenker sind Menschen, wie DU und ich. Sie gehen im allgemeinen jeden Morgen
zur Arbeit, studieren, lernen einen Beruf, sind arbeitslos oder sind gar Rentner. Sie lachen, weinen, sind lustig, chaotisch, manchmal
wütend und denken über alles in der Welt und was sie zusammenhält nach.
Freidenker sind Menschen, die ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen, die
sich ihr Freies und unabhängiges Denken um keinen Preis durch eine Kirche oder staatliche Obrigkeit nehmen lassen wollen.
Freies Denken bedeutet: Nicht mit den Wölfen heulen, nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen, sondern nach
den eigenen freien Überzeugungen handeln. Freies Denken bedeutet, eine eigene Meinung fernab von der BILD-Zeitung oder dem alltäglichen Dudelfunk sich zu bilden. Freies Denken bedeutet aber auch, Toleranz im Umgang mit andersdenkenden und andersseienden Menschen zu üben.
Freies Denken ist nur im Frieden möglich, daher lehnen Freidenker jegliche physische und psychische Gewalt ab. Freidenker sind konfessionell nicht gebunden.
Freidenker sind Menschen, wie DU und ich.
Ruf uns doch einmal an oder schreib eine E-Mail an
dfv-sachsen-anhalt@freidenker.org
Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft - Für Aufklärung
Der Deutsche Freidenker-Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Kulturorganisation betrachtet Aufklärung als die Hauptaufgabe seiner weltanschaulichen Tätigkeit.
Die Aufklärungsbewegung des 18. Jahrhunderts diente mit ihrer Kritik der feudalen Ideologie und des religiösen Denkens der Emanzipation von den Fesseln der feudalabsolutistischen Ordnung. Die Aufklärung als „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Immanuel Kant) wollte Licht in die überkommene Dunkelheit der Unwissenheit, der Vorurteile und des Aberglaubens bringen. Sie kämpfte gegen Mystik und jede Autoritätsgläubigkeit, für die Freiheit des wissenschaftlichen und weltanschaulichen Denkens. Die Gesellschaftsordnung wurde nicht mehr als „gottgewollt“ hingenommen, sondern der Kritik der Vernunft unterzogen. Oberstes Ziel der Aufklärung war die Durchsetzung der Vernunft im geistigen und wissenschaftlichen Leben, und nicht zuletzt in allen Bereichen von Gesellschaft, Staat und Politik.
Die Aufklärungsbewegung leistete die geistige Vorarbeit, eine andere freiere Gesellschaftsordnung zu denken und in den folgenden
bürgerlichen und sozialistischen Revolutionen zu erkämpfen.
Die heute auf der Welt herrschenden Zustände sprechen den Anliegen und Zielen der historischen Aufklärung Hohn. Der global agierende
Kapitalismus orientiert sich nicht an den Bedürfnissen
und Entwicklungsinteressen der Menschen, sondern an der Profitmaximierung. Er bewirkt Not, Elend, Ausbeutung und Unterdrückung für immer größere Teile der Weltbevölkerung, bringt immer neue Kriege hervor und beschwört die Gefahr des Untergangs der menschlichen Gattung herauf.
Der Imperialismus ist das Gegenteil von Vernunft, er ist purer Irrationalismus.
Aufklärung hat sich an den heute aktuellen Fragen zu bewähren, freies Denken soll den Kopf freimachen für befreiendes Handeln.
Die programmatische Berliner Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbandes formulierte 1994 die Aufgabe, „Freidenkerinnen und Freidenker bemühen sich um Antworten bezüglich der Ursachen der alle Lebensbereiche umfassenden allgemeinen weltweiten Krise.“ Dies erfordert die Analyse der Widersprüche in ihrer Entwicklung und auf der Grundlage unseres materialistisch- dialektischen Weltbildes, und es erfordert die Erarbeitung darauf begründeter Moral- und Wertvorstellungen. Bei unseren Vorschlägen für politisch-praktisches Handeln und humane
gesellschaftliche Ziele gehen wir von den folgenden weltanschaulich-philosophischen Prämissen aus...
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